Der Brief

“Die Zeit verändert Menschen, Situationen, Gefühle, Träume und Gedanken. Aber das Einzige, was die Zeit nicht verändern kann sind alte, schöne Momente, Erinnerungen und die Vergangenheit.“
– Autor unbekannt

Zum Glück kann die Zeit die Vergangenheit nicht verändern. Denn vor fast dreieinhalb Jahren habe ich ein paar Monate nach dem Ende einer Beziehung eine Entscheidung getroffen, die ich heute nicht mehr missen möchte.

~

Eine Beziehung, die nicht meine Erste, aber zugleich meine Prägendste war. Mit einer Trennung, die heute betrachtet, nur noch eine Frage der Zeit war. Die damals allerdings ungeplant und infolge sehr chaotisch ablief. Die mit einem spontanen Treffen in einer Pizzeria begann und ein paar Stunden später für uns beide tränenreich, und in meinem Falle kofferpackend in seiner Wohnung endete. Mit einer anschließenden sms von ihm, und den Worten:

„Eines Tages kam der Augenblick, wo das Risiko, fest in einer Knospe verschlossen zu bleiben, schmerzhafter war, als das Risiko, zu erblühen.“
Anaïs Nin

Heute weiß ich meine Antwort darauf nicht mehr. Nur seine: „shine on, shine brightest!“
Worte, die ich nie vergessen werde.

Eine Trennung, die mich mit einen Berg an Emotionen und innerlichem Chaos in Form von Wut, Trauer und Schmerz zurückgelassen hat. Und einem Hass auf mich, dass ich es so weit hatte kommen lassen. Dass ich unsere Beziehung nicht eher beendet hatte, obwohl alle Anzeichen dafür sprachen. Eine Trennung, die etlichen Fragen offen ließ, wofür ein klärendes Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt immens hilfreich gewesen wäre. Doch dazu kam es nie.

All dies führte dazu, dass für mich eine Welt zusammenbrach. Eine Welt der gegenseitigen Ehrlichkeit, Offenheit und des Vertrauens. Das Einzige worum ich ihn jemals gebeten hatte. Ohne meine Freundinnen wäre ich damals vermutlich noch tiefer „gefallen“. Doch sie bauten mich mit einer Engelsgeduld soweit auf, dass ich in der Lage war, mich mit der Trennung und den damit verbundenen Schmerzen und Konsequenzen auseinanderzusetzen, anstatt einfach liegen zu bleiben. Etwas, wofür ich ihnen heute noch zutiefst dankbar bin.

Ein halbes Jahr vor der Trennung bekam ich von meiner lieben Freundin J. ein wunderschönes, smaragdgrünes Notizbuch. Ein Geschenk zu meinem 23. Geburtstag. „Dieses Geschenk ist für all deine Gedanken, Gedichte, Lieder und Träumerein!“ steht auf der Karte, die ich sorgfältig in dieses Buch geklebt hatte. Drei Monate nach meinem Geburtstag erfolgte der erste Eintrag:

“The most important thing in life is to learn how to give out love, and to let it come in.”
– Mitch Albom

„Es gibt einige Freundschaften, die im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen werden.“
– Matthias Claudius

Dem fügte ich noch hinzu:
„Wahre Freundschaften überstehen (fast) alles. Beziehungen können in die Brüche gehen, aber wahre Freunde hat man bis zum Lebensende, selbst wenn sie vor einem sterben. Deswegen widme ich dieses Buch folgenden Personen …. Sowie meinen Gedanken, Träumen, Wünschen, Sehnsüchten, Hoffnungen und meinem Optimismus, meiner Seele und meinem Leben.“

Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass dieses Buch einmal mein „Zauberbuch“ werden würde. Und dass ich fünf Monate später, 15 Tage nach der Trennung folgendes hineinschreiben würde:

„Ich möchte, dass dieses Buch ein positives Buch wird, das mir hilft, diese Leere die in mir herrscht, zu nehmen. Deswegen werde ich kein schlechtes Wort über diese, fast 2 Jahre dauernde Beziehung verlieren. Das wäre nicht fair, weils doch eine sehr schöne, wenngleich auch oft schwierige Zeit war. Aber ich werde alle Wünsche, Träume und Hoffnungen an die Zukunft aufschreiben. Ein Buch an das Universum, mit der Bitte um Unterstützung für mein Leben. Generell, nicht nur in Beziehungsangelegenheiten.
Ich weiß, dass die Zeit (fast) alle Wunden heilt und dass ich früher oder später darüber hinweg kommen werde, und wieder lieben werde. Das Leben bietet so viel mehr als Traurigkeit. Aber (so habe ich neulich in dem Buch „eat, pray, love von Elizabeth Gilbert gelesen), man muss seine Träume und Wünsche auch klar formulieren. Ich werde mein Bestes geben und wieder nach vorne blicken und nicht zurück. Mein Leben wieder leben und es genießen. Morgen fange ich damit an, indem ich mir den langen Wunsch erfülle, mal wieder in den Tiergarten zu gehen. Aber auch mit dem Buch anzufangen hilft, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Ich werde mich mehr auf die Uni, den Sport und meinen Job konzentrieren, mehr auf mich selbst schauen und mir genügend Zeit für meine Freunde nehmen. Und das Wichtigste: Ich werde wieder lächeln und strahlen können. Die Sonne zurück in mein Herz und in meine Seele lassen.
Man kann im Leben nur dazu lernen aber dazu muss man mal den ersten Schritt wagen. Sich dazu aufraffen etwas zu ändern wenn man unzufrieden ist. Ich weiß noch nicht genau wie mein Leben weitergehen wird, aber ich habe das Gefühl, heute einen guten Anfang zu setzen. Mit diesem Buch.
Es wird nicht einfach werden – das ist das Leben ja quasi nie, aber nicht unmöglich. Zum Anfang, genauergesagt zum Neu-Anfang passt für mich auch folgendes Zitat aus dem Buch „Let The Northern Lights Erase Your Name“ von Vendela Vida:

„When I would hear people say that you can`t start over, that you cannot escape the past, I would think “you can. You must”, Clarissa says. Sometimes reality chills you to the bone – to the heart – but sometimes, it warms you enough to start again.”

Und ich schrieb weiter:

David Hawkins, ein US-Amerikanischer Mystiker, Arzt, Psychiater, Lehrer und Autor hat es sich zum Hauptanliegen gemacht, die Spiritualität im Menschen zu fördern. Nach seiner Lehre ist spirituelles Wachstum das grundlegendste und tiefgreifendste Mittel zur Linderung von Leid in dieser Welt. Was ich davon halten soll weiß ich nicht so genau – noch nicht, aber er hat auch folgendes gesagt (umgeändert von „she“ auf „he“):

„You can shed tears that he is gone,
or you can smile because he has lived.
You can close your eyes and pray that he`ll come back,
or you can open your eyes and see all he`s left.
Your heart can be empty because you can`t see him,
or you can be full of the love you shared.
You can turn your back on tomorrow and live yesterday,
or you can be happy for tomorrow because of yesterday.
You can remember him and only that he is gone,
or you can cherish his memory and let it live on.
you can cry and close your mind,
be empty and turn your back.
Or you can do what he`d want:
Smile, open your eyes, love and go on.”

Ja, in seiner letzten sms wollte er das wirklich. „Shine on, shine brightest!“.
Und genau das werde ich tun. Nicht weil er das wollte. Nein, weil ich dazu geboren wurde zu lächeln und zu strahlen. Weil ich eigentlich ein fröhlicher Mensch bin.
Und um auf das plötzliche Ende noch einmal zurückzukommen:

„Life is what happens to you while you`re busy making other plans.“
– Autor unbekannt

Deswegen werde ich mein Leben genießen und wieder leben. Wer weiß wofür das alles gut war. Wer weiß heute, was der morgige Tag bringen wird. Vielleicht erfahre ich bald die echte, ehrliche, aufrichtige Liebe. Vielleicht auch nicht. Aber egal was passiert, das Leben geht immer weiter und ich habe das absolute Recht es zu genießen. Das Leben ist zu kurz um es zu verschwenden. Darum leb endlich wieder Eleni!!!“

Doch trotz meiner positiven, motivierenden Worte, dem intensiven Glauben daran und dem Wunsch endlich wieder „leben“ zu wollen, ging es mir in den darauffolgenden Monaten immer schlechter und schlechter. Weil ich per Zufall ein paar Details auf die Schliche kam, die er mir verschwiegen hatte (die ich damals Lügen nannte, heute divergiere ich diesen Begriff lieber). Und obwohl ich wirklich alles daran setzte und die großartigsten Menschen an meiner Seite hatte, konnte ich weder ihm noch mir selbst verzeihen. Ich konnte kaum noch schlafen, geschweige denn essen. Stürzte mich immer mehr in den Sport um den seelischen Schmerz zumindest mit körperlichem Schmerz auszubooten, und wurde Nacht für Nacht von Alpträumen geplagt. Ich funktionierte wie ein Roboter und war zugleich innerlich ein seelisches Wrack. 4 Monate nach der Trennung wusste nicht mehr wie es weiter gehen sollte. Nur noch eines. Dass ich dringend Hilfe bräuchte.

Die kam dann in Form von wundervollen Menschen, die mich einluden, sie auf ihrer Reise nach Thailand zu begleiten. Nachdem ich zwei Jahre zuvor schon mit meiner besten Freundin D. nach Thailand gereist war und dieses Land sofort ins Herz geschlossen hatte, fiel mir diese Entscheidung nicht besonders schwer. Zumal ich mir psychologische Hilfe als letzte Option aufheben wollte.

Und ich traf noch eine Entscheidung, die dann zu dem Brief an ihn führte. Schreiben. Ich würde mir alles von der Seele schreiben. Alles was ich davor schon in Gesprächen mit Freundinnen gesagt und teilweise regelrecht durchgekaut hatte. Es musste endlich endgültig raus. Aus meinem Hirn und meinem Herz. All die Fragen, die ich ihm nie von Angesicht zu Angesicht stellen konnte. All meine Gedanken und Gefühle. Alles was mich fast ein halbes Jahr danach immer noch furchtbar quälte. Ich wollte als „funktionierender“ Mensch von Thailand zurückkehren. Ähnlich wie bei „eat, pray, love“. Ich wollte wieder die fröhliche, optimistische, lebensfrohe und lustige Eleni sein.

Doch zwischen dem Moment der Entscheidung und dem Moment der Umsetzung lagen noch einige Wochen. In diese fiel auch mein 24. Geburtstag, der wohl der Traurigste und zugleich einer der Schönsten meines Lebens war. Der mich für einen Tag wieder ins Leben zurückkatapultierte, weil alle meine Freundinnen an diesem Tag bei mir waren.
Kurz danach kam Weihnachten, und ich war wieder so einsam wie zuvor. Trotz meiner liebevollen Familie. Die Erinnerungen an die Jahre davor wollten einfach nicht verblassen. Doch mit dem Gedanken an die Auszeit in Thailand und den Beginn des neuen Jahres hielt ich mich irgendwie über Wasser. Neues Jahr, neues Glück dachte ich mir.

Und dann war er endlich da. Der letzte Tag des Jahres und zugleich der Abflug in mein neues Leben. Silvester in der Emirates Business Lounge in Dubai, Businessclass im A30 und Luxushotels an Traumstränden rundeten das Gesamtpaket ab. Alles von meiner Reisegruppe vorab organisiert. Am 01.01.2011 landete ich buchstäblich im Paradies.

Nachdem ich mir gleich in den ersten Tagen einen Sonnenstich geholt hatte, weil ich nach dem morgendlichen Strandlauf viel zu wenig getrunken hatte und in der Mittagshitze, samt iPod und Digicam, dafür ohne ausreichende Kopfbedeckung einen Strandspaziergang machte, ging zuerst gar nichts. Folglich nutzte ich die Zeit zur Regeneration und zum Nachdenken. Machte mit meiner Gruppe ein paar Ausflüge und ließ die Seele baumeln. Das erste Mal seit Monaten durfte ich einfach nur „sein“.

In der zweiten Woche war ich dann endlich so weit. Zuerst versuchte ich meine Gedanken händisch niederzuschreiben, doch scheiterte kläglich, weil ich ständig hier etwas weglassen wollte und dort etwas hinzufügen musste. Ein Wirrwarr an Gedanken und Emotionen, die es zu bändigen galt. Also griff ich schließlich doch zu meinem alten Blackberry, ließ jedoch weiterhin die Funkverbindung getrennt – da ich mir ja eine Auszeit von allem gönnen wollte – und fing an zu schreiben.

Und da saß ich dann. Mit einer ordentlichen Kopfbedeckung und einer riesigen Sonnenbrille auf einem Handtuch unter Palmen. Die Füße im Sand. An einem der schönsten Strände der Welt. Heulte mir das erste Mal seit der Trennung die Augen aus dem Kopf und schrieb eine Notiz nach der Anderen, während die Menschen um mich herum schliefen, im Meer schwammen oder ein Buch lasen. Und sprengte unter der sengenden Sonne neben meinem Herzen fast das Gerät. Nur um anschließend alles noch einmal händisch abzuschreiben. Weil ichs einfach persönlicher fand.

Ich wollte ihm den Brief unbedingt noch von Thailand aus schicken. Um zuhause in Österreich neu anzufangen. Doch die Zeit wurde immer knapper und mein Perfektionismus hierfür auch nicht gerade von Vorteil. Egal wo ich mich in den letzten Tagen aufhielt – Collegeblock, Stift und Blackberry waren neben Wasser und Sonnencreme meine ständigen Begleiter.

Ich schrieb im wahrsten Sinne des Wortes bis zur letzten Minute. Am Strand, im Hotelzimmer, am Flughafen und im Flugzeug zurück nach Bangkok. Trotzdem wäre es sich definitiv nicht mehr ausgegangen, wäre nicht das Universum in Form eines technischen Defekts beim A30 auf meiner Seite gewesen. Dieser verhinderte nämlich gegen 4 Uhr morgens den Abflug. Woraufhin ~500 hungrige und erschöpfte Passagiere erneut durch die Immigration Control geschleust wurden, was ca 2 Stunden reinstes Chaos bedeutete. Das Drama war also perfekt. Anschließend brachte uns der Bus der Fluglinie in ein frisch eröffnetes 4*** Hotel, worüber wir gegen 7 Uhr morgens ziemlich dankbar waren. Auch wenn wir nur unser Handgepäck bei uns hatten und die Meisten nicht einmal saubere Unterwäsche. Folglich mussten wir nach ein paar Stunden Schlaf shoppen gehen. Was mir erneut zugutekam, da ich so doch noch ein Briefkuvert und Briefmarken ergattern konnte. Und nachdem der Brief ohnehin die ganze Zeit bei mir war, konnte ich ihn letztendlich noch vor dem Shoppingausflug im Hotelzimmer beenden. Halleluja! Mein Herz tat einen Hüpfer!

Die letzte und zugleich schwierigste Herausforderung bestand darin, vor der Abfahrt zum Flughafen, die beiden Damen an der Rezeption zu überzeugen, wie wichtig mir dieser Brief sei. Und dass sie ihn unbedingt für mich abschicken müssen, da ein Postkasten bei dem Zeitdruck unauffindbar war. Also erklärte ich ihnen trotz flüssigem Englisch mit Händen und Füßen, dass es sich hierbei um einen Liebesbrief handle und dass der unbedingt bald abgeschickt werden müsse. Sie versprachen es mir und nachdem ich mich gefühlte 10mal vergewissert hatte, dass sie es auch wirklich tun würden, war ich infolge maximaler Erleichterung gepaart mit den Strapazen der letzten Stunden erneut den Tränen nahe. Schickte ein stilles Dankgebet ans Universum und trat mit einem wohligen Bauchgefühl die Heimreise an.

~

Auch wenn bis heute viele Fragen offen sind. Etwas, wofür ich vielleicht selbst verantwortlich bin, da ich mich damals nicht entscheiden konnte, ob ich gerne eine Rückmeldung hätte oder nicht, und damit ihm die Entscheidung überließ. Und ich bis heute nicht weiß, ob dieser Brief je angekommen ist. Bzw. falls er angekommen ist, ob er ihn jemals gelesen hat, weil ich mich nie getraut habe ihn danach zu fragen. Obwohl wir uns vergangenes Jahr, auf den Tag genau 3 Jahre nach der Trennung, zufällig bei einem Konzert wieder begegnet sind. Und das erste Mal ein paar Sätze miteinander gewechselt und gelacht haben. Eines weiß ich mit Sicherheit:

Diesen Brief zu schreiben und abzuschicken war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Eine Entscheidung, die ich nie bereut habe und vielleicht sogar wieder tun würde, wäre ich noch einmal in der Situation von damals. Wobei ich heute in mehrerer Hinsicht andere Worte wählen würde, denn als ich gestern sämtliche Notizen nach Jahren wieder las, musste ich doch mehrmals darüber schmunzeln.

Ja, mit diesem Brief habe ich mir mein Leben zurückgegeben und es nachhaltig positiv verändert. Weil ich damit ihm und mir selbst verzeihen konnte. Wenngleich es auch 1096 Tage gedauert hat. Es war wohl ein Brief an uns beide.

Heute, fast 4 Jahre danach bin ich dankbar über die Trennung und das, was sie in mir ausgelöst hat. Der Gutmensch in mir ist sogar dankbar darüber, wie alles ablief. Und vor allem, dass mir eine Trennung in dieser Form bereits in so jungen Jahren passiert ist.
Weil ich dadurch einmal mehr gezwungen wurde, mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Mit meiner Vergangenheit, meiner Gegenwart und meiner Zukunft. Mit meinen Ängsten, meinen Bedürfnissen und meinen Wünschen. Meinem ganz persönlichen ich. Und dadurch sehr viel über mich und die Beziehungen zu meinen Mitmenschen lernen konnte.

Auch wenn ich vermutlich nie Antworten auf meine damals gestellten Fragen bekommen werde – etwas, das mir heute auch gar nicht mehr so wichtig ist.
Manches kann ich mittlerweile nachvollziehen, weil mir in den Jahren danach ähnliches wiederfahren ist. Nur mit dem Unterschied, dass ich sowohl aus seinen, als auch aus meinen Fehlern gelernt und vieles ehrlicher, offener und reifer gehandhabt habe.

~

Ich habe lange überlegt ob ich diese Geschichte veröffentlichen soll. Ob sie hierher gehört und ob es klug ist, weil sie doch sehr persönlich ist. Zumal man sie auch in 2 Sätzen zusammenfassen hätte können. Doch sie ist ein Teil meines Lebens, wie es nun dieser Blog ist. Sie hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Sie bringt mich immer wieder zum Schmunzeln und bekräftigt mich darin, nach vorne zu blicken, an mich selbst zu glauben und meinen Weg weiterzugehen. Sie ist der Auslöser, dass ich zu Schreiben begonnen habe. Und wenn es auch nur einen Menschen gibt, dem ich damit vielleicht etwas gebe, dann war es die richtige Entscheidung. 🙂

Eleni Anthea, Wien, 14. Mai 2014

2 Gedanken zu „Der Brief

  1. das anfangszitat erinnert mich stark an „die erinnerung ist ein paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

    und zum rest sag ich einfach nur „ja“. vieles davon hab ich selber erlebt, in ähnlicher oder leicht abgewandelter form. aber das weißt du ja. zum glück sind wir heute an dem punkt, an dem wir sagen können: besser ist’s!

    • Sorry, hab damals ganz vergessen zu antworten!
      Lustig dass es dich an dieses Zitat erinnert, ich hab nämlich zwischen genau den Beiden hin und her überlegt 😀
      Und ja, heute wissen wir wofürs gut war 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s