Geheimnisvolle Pflanzen(unter)welt oder die Spuren des Buchsbaumzünslers

Der Buchsbaumzünsler. Wohl so ziemlich der Alptraum von so manchem Gartenbesitzer bzw. Gartenbesitzerin. Haben es sich nämlich diese ultra gefräßigen Raupen erst einmal in den Pflanzen gemütlich gemacht, gibt es meist kein zurück mehr. Ratzfatz werden die Blätter der geliebten, oft kunstvoll zurecht geschnittenen Buchsbaumpflanzen von den hungrigen Raupen abgefressen. Nicht selten sogar komplett gerodet. Im schlimmsten Fall so sehr, dass nicht nur einzelne Triebe absterben, sondern gleich die komplette Pflanze. Regelrechte „Fressmaschinen“ eben.

In dieser Parkanlage in Perchtoldsdorf in der ich die Fotos geschossen habe wurden sie offensichtlich noch rechtzeitig Herr über die Raupen. Denn dort waren in der Tiefe nur noch ihre Spuren zu sehen. Oder war es vielleicht doch erst der Anfang…?

 

 

Vollmond oder der erste Tele Versuch

Mondsüchtig. Was machen ambitionierte FotografInnen die immer noch kein Stativ besitzen in einer glasklaren Vollmondnacht gegen 01:30, wenn sie ein ultra schweres, altes, manuelles Tele Objektiv (Hanimex Tele-Lens 1:6.3 f=400mm) in die Hände bekommen? Sich trotz Müdigkeit gemütlich auf den Balkon setzen, warten bis die Hände ruhig sind und es einfach versuchen. 🙂

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Song of the day: Wolfgang Ambros – Langsam Wachs Ma Z’amm

Eins. Eigentlich wollte ich ja zum heutigen Tag nichts schreiben. Aus vielerlei Gründen, die du alle kennst. Und jetzt tu ich’s doch. Weil mir nach deinen Worten vorhin plötzlich dieses Lied durch den Kopf geschossen ist. Und weil ich lächeln musste, mir ziemlich sicher bin, dass du es noch nicht kennst und ich weiß, dass du dich freuen wirst wenn du den Beitrag entdeckst. 🙂

Auch wenn nicht alles von dem Text auf uns zutrifft – irgendwie passt’s trotzdem. 

„Weil wir es sind… Zwei, die sich über alles lieben und sich gefunden haben und zusammenwachsen…“. 

Danke nochmal. Für jede Sekunde. ❤

Wir lach’n viel,

wir streit’n oft,

wir flieg’n uebers Meer.

Wir wiss’n haargenau

wann’s g’nua is,

doch immer woll’n ma mehr.

Wir san uns manchmal voellig fremd

doch froh, dass wir uns hab’n,

wir hab’n uns und wir hab’n uns gern,

und langsam wochs‘ ma z’amm.


Wir seh’n uns oft 2 Monat‘ net,

des is aso, das g’hoert dazu.

Doch wir riskier’n nix

wir pruefen uns taeglich,

wir lass’n uns ka Ruah‘.

Manchmal treib’n ma’s furchtbar wild,

doch meistens ganz normal

und manchmal san ma direkt fromm –

manchmal san ma unausstehlich,

und langsam woch’s ma z’amm.


Wir mach’n zwar meistens dasselbe,

doch selten nur denk‘ ma des gleiche,

und wenn du willst verwundest mi

jeden Tag aufs Neue.

Man bild’t sich ein, das was man hat,

is das, was man si nimmt,

doch dass wir zwa uns ‚kriegt hab’n,

war groesstenteils bestimmt.


Wir bleib’n z’amm

solang ma woll’n

und solang wir uns was geb’n.

Und irgendwie

glaub I, I g’spuer‘

es wird sein fuers ganze Leb’n.

Manchmal is alles einfach,

und dann wieder net,

und manchmal is‘ einfach ein Traum,

doch eigentlich is es unbeschreiblich

und langsam wochs‘ ma z’amm

(Quelle: http://www.fendrich.at/musik/texte/l/langsam-wachs-ma-zsamm/)

Erntezeit oder Papa und die blauen Schweden

Erntezeit. Heute war’s soweit. Ich habe die nun vertrocknete Erdäpfelpflanze im Hochbeet meiner Eltern herausgerissen und mit bloßen Händen die Früchte ausgegraben. Und dabei wie ein kleines Kind gejauchzt wenn ich noch einen gefunden habe. Lieblingserdäpfel eben. 😀

Und dies hab ich nur einer Person zu verdanken, meinem Papa. Weil er nämlich im Herbst einen meiner geliebten „Blauen Schweden“ im Hochbeet vergessen hat. ❤

DANKE lieber Paps! Ich freu mich schon darauf wenn wir sie nächste Woche gemeinsam verspeisen. Hab noch einen schönen Urlaub! :-*

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Die Kunst des Wassers oder nutze die Überschwemmung

Regenzeit. Während sich manch’ eine/r schon nach Abkühlung sehnte, hofften wir auf der Alm auf ein Ende des herrschenden Sauwetters. Und das nicht nur weil der Keller überflutet war und die Gäste ausblieben. Primär, weil wir auf engstem Raum gefangen waren und mich langsam aber sicher die gleiche Sorge wie Gallier Häuptling Majestix plagte: „dass uns der Himmel auf den Kopf fallen könnte!“ Also ergriff ich eines Nachmittags in einer kurzen Regenpause die Flucht, schnappte mir die Nikon und wagte mich an ein Experiment, das ich ohnehin schon eine ganze Weile tun wollte: Wassertropfen fotografieren.

Nach einem Haufen deutlich überbelichteter Bilder und einer verzweifelten Nachricht an meinen geliebten Experten kam ich dann dem Problem mit dem Objektiv und dem Zwischenring doch noch auf die Schliche: ein technischer Defekt am Ring. Zum Glück konnte ich ihn beheben und so watete ich kurze Zeit später auf der Suche nach dem Objekt der Begierde, samt Gummistiefel und 7 Schichten Kleidung durch die überschwemmte Wiese. Zwei Tage später hatte ich dann trotz meiner warmen Kleidung und den Gummistiefeln eine leichte Blasenentzündung doch ich finde, sie hat sich doppelt gelohnt. Denn neben der Tatsache, dass mir „der Himmel nicht auf den Kopf gefallen“ ist, bin ich auch mit dem Ergebnis des Experimentes mehr als nur zufrieden.

Fazit: Wassertropfenkunst for President. 😉

 

Wer suchet der findet oder lost places und ihre Geheimnisse

Entdeckt. Nach einer monatelangen Pause waren der Herr Iltis und ich heute wieder auf Dosenjagd. Es war zwar ein Multi mit 8 Stages, doch diese waren nicht weit von einander entfernt und obendrein so schnell gelöst, dass ich leider nicht sehr viel Zeit zum fotografieren hatte. Aber ein paar Bilder sind’s dann doch geworden und unsere Namen nun auch in diesem Logbuch verewigt. 🙂

Song of the day: Leona Lewis – Run

Run. Ein Lied, das mich seit Sonntag ziemlich bewegt. Denn da habe ich die Version von Leona Lewis das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder im Radio gehört. Und während wir noch gemeinsam überlegten von wem denn das Original gewesen sei, drifteten meine Gedanken immer weiter ab. Zurück zu dem Abschieds-Moment vor ein paar Wochen. Als ich den Mann meines Herzens ein letztes Mal umarmte.

Als ich dann heut Früh eine Nachricht von besagtem Menschen bekam, mit dem Inhalt „… und das möcht ich dir mit in deinen Tag geben“ samt YouTube Link zu dem Original Song und ihm daraufhin erzählte, dass ich seit der Autofahrt am Sonntag an dem Lied hänge, war seine Reaktion „die run Geschichte ist nicht dein ernst, oder? 🙂 aber gut, wen wunderts bei unserer Story sind das Peanuts :-*“

Deswegen mein Lieber, „meine“ Version an dieser Stelle. Ganz speziell für dich. Viel Spaß beim anhören und danke nochmal für diesen schönen Start in den Tag! :-*

 

I’ll sing it one last time for you
Then we really have to go
You’ve been the only thing that’s right
In all I’ve done

And I can barely look at you
But every single time I do
I know we’ll make it anywhere
Away from here

Light up, light up
As if you have a choice
Even if you cannot hear my voice
I’ll be right beside you, dear

Louder, louder
And we’ll run for our lives
I can hardly speak I understand
Why you can’t raise your voice to say

To think I might not see those eyes
Makes it so hard not to cry
And as we say our long goodbyes
I nearly do

Light up, light up
As if you have a choice
Even if you cannot hear my voice
I’ll be right beside you, dear

Louder, louder
And we’ll run for our lives
I can hardly speak I understand
Why you can’t raise your voice to say

Light up, light up
As if you have a choice
Even if you cannot hear my voice
I’ll be right beside you, dear

Louder, louder
And we’ll run for our lives
I can hardly speak I understand
Why you can’t raise your voice to say

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/leonalewis/run.html)