Wer suchet der findet oder lost places und ihre Geheimnisse

Entdeckt. Nach einer monatelangen Pause waren der Herr Iltis und ich heute wieder auf Dosenjagd. Es war zwar ein Multi mit 8 Stages, doch diese waren nicht weit von einander entfernt und obendrein so schnell gelöst, dass ich leider nicht sehr viel Zeit zum fotografieren hatte. Aber ein paar Bilder sind’s dann doch geworden und unsere Namen nun auch in diesem Logbuch verewigt. 🙂

Geocaching am Zentralfriedhof

Galerie

Diese Galerie enthält 31 Fotos.

Geocaching. Mit diesem Wochenende habe ich die heurige Geocaching Saison eingeläutet. Nach einer ausführlichen Runde mit meiner besten Freundin am Samstag, verschlug es mich heute alleine auf den Zentralfriedhof, zu einem wirklich ultra coolen Cache, der definitiv einen Favoritenpunkt von mir … Weiterlesen

Naturschutzgebiet Eichkogel oder „Walking On Sunshine“

Osterwetter. Was tut man an einem Ostersonntag, wenn das Wetter nicht besonders überzeugend wirkt und man sich infolge dessen nicht wirklich entscheiden kann, ob man nun hinaus gehen soll oder nicht? Genau, erraten. Man ruft die beste Freundin an, beschließt dass zwei Zwickmühlen gemeinsam keine Zwickmühlen mehr sind (weil Minus mal Minus ergibt ja bekanntlich Plus) und packt die vor lauter Vorfreude völlig nervöse Hündin ins Auto. Zudem auch noch die Digicam, das GPS Gerät (weil Geocachen waren wir ja auch schon lange nicht mehr), den mit Wasser gefüllten Emil und natürlich die gestern ergatterte Mohnzelte aus Langenlois. ❤

So. Und wohin jetzt? Nach Mödling, zum Naturschutzgebiet Eichkogel. Weil, da waren wir ja auch schon seit einer Ewigkeit nicht. Schade eigentlich, denn dieses Naturschutzgebiet mit seinen kleinen Wäldern, den Wiesenflächen und den zahlreichen Weingärten ist wirklich traumhaft schön. Und obendrein nicht sehr weit weg. 🙂

Unsere Vorfreude wuchs mit der des Hundes um die Wette und als kurz vor unserem Ziel auch noch von Katrina & The Waves „Walking On Sunshine“ aus dem Radio ertönte, konnten wir zwecks Skurrilität in Folge einer megadunklen Wolkendecke über dem Hügel nur noch lachen und lauthals mitgrölen. 😀

Oh, yeah, now I’m walking on sunshine, whoa
I’m walking on sunshine, whoa
I’m walking on sunshine, whoa
And don’t it feel good
Hey, all right now
And don’t it feel good
Yeah, oh, yeah, now
And don’t it feel good

Walking on sunshine
Walking on sunshine
(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/katrinaandthewaves/walkingonsunshine.html)

Der Wettergott befand das Lied ebenfalls für ziemlich super und schickte uns ab der ersten Steigung die Sonne vorbei. Woraufhin wir uns der Jacke und des Pullovers entledigten und samt den warmen Strahlen auf unserer Haut, ein paar „mah bitte, wie schön ist das grad“-Worte in Richtung Sonne und Ausblick schickten. Schlauerweise hab ich von dem Ausblick natürlich kein Foto gemacht, weil mir die Details an dem Tag wieder einmal wichtiger waren. 😀

Oben angekommen begaben wir uns auf die Suche nach dem ersten Geocache und während ich noch mit dem Loggen beschäftigt war, erklomm eine Raupe des großen Frostspanners (Erannis defoliaria) freudig die Hand meiner Begleiterin.

Raupe des großen Frostspanners (Erannis defoliaria)

Raupe des großen Frostspanners (Erannis defoliaria)

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Raupe des großen Frostspanners (Erannis defoliaria)

Auf dem Weg zum nächsten Cache entdeckte ich dann noch Herr oder Frau Frühlingsmistkäfer (Geotrupes vernalis) und wäre auch noch fast auf eine Weinbergschnecke (Helix pomatia) gestiegen. 😯
Von denen waren auf Grund der Wetterlage überhaupt sehr viele unterwegs.

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Frühlingsmistkäfer (Geotrupes vernalis)

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Frühlingsmistkäfer (Geotrupes vernalis)

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Weinbergschnecke (Helix pomatia)

Diesen Schock musste ich erst einmal verdauen worauf sich mein Magen mit der Bitte zu Wort meldete, ich möge doch endlich die Mohnzelte verspeisen. Auch hiervon hätte ich besser ein Foto machen sollen, da sie wirklich außerordentlich gut war. Aber wozu gibt`s Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mohnzelten 😉
Fazit: Waldviertel, genaugenommen Langenlois, ich komme wieder, solange dir nicht die Mohnzelten ausgehen. 😀

Nachdem sich kurze Zeit später der Himmel wieder verdunkelte und es stetig windiger wurde, beschlossen wir den Rückweg anzutreten (ob der Wettergott wohl mit der Sonne um die letzten Schokoeier gestritten hat? 😉 ).
Rund 2h, 5 gefundene Geocaches und eine müde aber glückliche Hündin später, kamen wir dann wieder beim Auto an. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, denn obwohl es ringsherum regnete blieben wir verschont. Und ich muss sagen, das war ein wirklich schöner Ostersonntag. 🙂

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Cora 🙂

(all shots taken via Canon Digital Ixus 970IS)

 

Geocaching oder wo radle ich denn heute hin?

Geocaching. Eine auf GPS Koordinaten basierende Outdoor-Schatzsuche, mit 2.333.647 aktiven Geocaches und über 6 Millionen GeocacherInnen weltweit (Quelle: http://www.geocaching.com). Über 48.000 Geocaches befinden sich davon in Österreich (Quelle: http://aj-gps.net). Ziel des Spiels: Menschen an besondere Orte führen.

Ein Hobby mit einem irrsinnig hohen Suchtpotential. Kann man es doch nahezu zu jeder Uhrzeit und fast überall ausüben. Am Tag und in der Nacht. Am Heimweg von der Arbeit oder zur Abwechslung im Urlaub. Alleine oder mit Kind und Kegel. Egal auf welchem Kontinent und egal in welchem Land. Geocaches existieren fast überall. Sogar im Weltall ist eine Suche möglich. Wenn man über ausreichend Kleingeld verfügt, um der ISS einen spontanen Besuch abzustatten. 😉

Mein bisher coolstes Geocaching Erlebnis? Der Nachtcache „Alien“ (GC25JV4) gemeinsam mit FreundInnen. Damals noch ohne GPS Gerät und ausschließlich mit Handys, Taschenlampen sowie Proviant ausgestattet, ein echtes Querfeldein-Erlebnis durch den Badner Wald. Und das mitten in der Nacht. Oh was haben wir geflucht und gelacht! 😀

Sowie natürlich der eine Nachmittag auf Naxos. Wo wir bei gefühlten tausend Grad, spontan den Berg mit der verfallenen Höhlen-Kapelle namens „Kaloritsa“ erklommen haben (GC28CBH). Irgendwo im Nirgendwo. Kaum waren wir mit dem Loggen fertig, kam ein älteres Ehepaar ebenso schnaufend oben an. Steirer, wie sich schnell herausstellte. Tja, die Welt ist ein Dorf. Vor allem unter den Geocachern 😉 Und die Aussicht von dort oben, die war Mega! Hätten wir definitiv nicht gehabt, wenn wir uns nicht zwecks des Geocaches da hinauf gequält hätten. 🙂

Aussicht von der Kaloritsa RuineAm liebsten kombiniere ich geocaching mit Sport. Radfahren, mountainbiken oder wandern.
Gestern wars dann endlich soweit. Bei traumhaft schönem Wetter startete ich die erste Geocaching-Radtour 2014. Von Wien gings zuerst nach Vösendorf und von dort weiter nach Hennersdorf, Biedermannsdorf, Laxenburg und Guntramsdorf. 28,51 Kilometer und rund 3,5h später kam ich dann beim vereinbarten Treffpunkt in Guntramsdorf an.

Aktuelle Statistik: 359 Funde seit 14. April 2012. Gefundene Geocaches an diesem Tag: 8. Nicht gefunden: 1, dafür eine intensive Begegnung mit Dornen gehabt. Gehört auch dazu 😉

Hier einige Bilder die auf der letzten Etappe entstanden sind.

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