Lebenstraum oder der Beginn einer Reise

„Man bereut im Leben nicht das, was man gemacht hat, sondern immer nur das, was man nicht gemacht hat.“
– 
unbekannt

Manchmal muss man im Leben einfach stehen bleiben, tief einatmen und wieder einmal bewusst hinhören. Sich umdrehen und im Bedarfsfall alles zurücklassen, um wieder weiterzukommen. 
Weil man sich plötzlich die Frage stellt: wo bin ich? Und ist das, was ich mache eigentlich noch gut für mich?

An genau so einem Punkt im Leben befinde ich mich momentan. Ich bin 28 Jahre alt und lebe seit zwei Jahren in einer Stadt die ich zwar sehr mag, in der ich aber eigentlich nie wohnen wollte. Ich habe mein Umwelt- und Bioressourcenmanagement Studium abgesehen von einigen wirtschaftlichen Prüfungen quasi abgeschlossen und seit 3 Jahren einen guten Job im IT-Bereich. Ich habe großartige Freunde sowie eine tolle Familie und die meisten Menschen beschreiben mich mit den Worten „superschlau“ und „bildhübsch“. Ich sollte also eigentlich ziemlich glücklich und zufrieden sein. Doch ich muss zugeben, ich bin es derzeit nicht.

Denn ich habe einen Job der mich zwar interessiert und in dem ich auch sehr gut bin, doch zugleich ist es auch ein Job, bei dem mir das gewisse Etwas fehlt. Und dieses Etwas heißt Natur.

Schon als Kind hat es mich permanent ins Freie gezogen. Ich wollte alles entdecken. Hab Steine umgedreht um zu sehen, was für Käfer darunter leben. Bin auf Bäume geklettert, um einen andern Blick auf die Dinge und die Menschen unter mir zu bekommen. Hab mir beim Brombeer- und Heidelbeerpflücken im Wald die schönsten lilafarbenen Flecken zugezogen und im Regen auf der Straße Schnecken und Regenwürmer eingesammelt, damit sie ja nicht überfahren werden. Und rund zehn Jahre später, mit ca. 18 Jahren begonnen, meine erste Pflanze aus einem Samen zu ziehen. Eine Sonnenblume. Der Beginn meiner großen Liebe und Leidenschaft für Pflanzen.

Und waren es einst die Sonnenblumen die mein Herz höher schlagen ließen, ist es heute, geprägt durch mein Studium und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Themen wie Biodiversität und Nachhaltigkeit, die Natur in ihrer Gesamtheit. Ihrer Vielfalt. Eine Vielfalt, die ich gerne erhalten und weitergeben möchte, weswegen ich 2013 mein erstes privates Biodiversitätsprojekt gestartet habe. Mit rund 35 verschiedenen Nutzpflanzen auf einem 16m2 großen Balkon. Urban Farming am Rande der Großstadt.

Von Blauen Schweden im Kübel bis zu Waltingers Cocktails im selbst gebauten Lärchenholz-Hochbeet. Von Mühls Minis bis zur süßen Mietze Schindler. Von der gemeinen Brennnessel bis zum heilenden Salbei. Vom Schnittlauch aus Mamas Garten bis zur echten Pfefferminze vom Lieblingsonkel. Von der hübsch blühenden gelben Zucchini bis zur exotischen Marokko Minze. Der dunklen Black Plum bis zur geflammten Tiger Paradeiser. Von Schlangengurke Tanja bis zu den kleinen Vorgebirgstrauben. Sie alle und noch viele mehr waren in den letzten zwei Jahren auf meinem Balkon zuhause.

Das Meiste davon stammte von der Arche Noah, doch es war sogar eine unbekannte Paradeisersorte von einer Reise nach Graz mit dabei. Gekauft, bei einem Selbstbedienungsstand am Straßenrand. Ein kleines aber robustes Jungpflänzchen, an dem ich zuerst vorbeigegangen bin weil ich mir nicht sicher war, ob es den ganzen heißen Frühsommertag im Baumwollsackerl quer durch Graz überleben würde. Doch nach ein paar hundert Metern hielt ich es einfach nicht mehr aus. Hab mich umgedreht und bin zurückgegangen. Weil mich das Pflänzchen einfach so sehr angelacht hat. Die wohl leckersten und langlebigsten 20 Cent meines Lebens. Und die Samen? Die habe ich natürlich bewahrt und aufgehoben.

Und das ist es auch, was ich in Wahrheit beruflich machen möchte. Wofür mein Herz seit Jahren schlägt. Ich möchte Paradeiser und andere Nutzpflanzen züchten und darüber berichten. Ich möchte seltene Sorten erhalten und neue Sorten schaffen, die den zunehmenden Wetterextremen standhalten. Die sich gemeinsam mit mir Jahr für Jahr weiterentwickeln. Bis eine neue, robuste Sorte geschaffen ist. Ohne Gentechnik versteht sich. So wie es der Amerikaner Tom Wagner, der Züchter der „Green Zebra“ seit Jahrzehnten macht. Ich möchte von der Natur lernen, ihre wundervolle Biodiversität erhalten und dies weitergeben. Damit wir nicht nur heute von der Natur profitieren, sondern auch zukünftige Generationen.

Weil es das ist, was ich am besten kann. Was mir am allermeisten Freude bereitet. Mit Pflanzen, mit Menschen und mit Tieren arbeiten. Und, weil die Natur so vielfältig ist, wie ich es bin.
 Neugierig, robust, lebensfroh und optimistisch. 🙂

~

Nach monatelangem hadern, überlegen, vordenken, nachdenken, querdenken, überdenken und gegendenken habe ich mich nun endgültig entschieden, einen Schritt in diese Richtung zu unternehmen. Ein Schritt, den ich bereits seit zwei Jahren tun möchte, doch hat mir lange der Mut gefehlt, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen die notwendig sind, damit dieser, für Außenstehende vermutlich etwas seltsam klingende Traum eines Tages auch Wirklichkeit wird. Weil dieser Schritt eine große Veränderung bedeutet, für die ich früher noch nicht bereit war.

Ich habe beschlossen meinen Job in den nächsten Monaten zu kündigen, mein Studium für eine Weile auf Eis zu legen und es zu einem anderen Zeitpunkt zu beenden. Dafür werde ich mir Jobs suchen, in denen ich mehr Erfahrung auf dem Gebiet der biologischen Landwirtschaft, der Pflanzenzucht und der Nutztierwissenschaften sammeln kann. Und ich habe noch eine Entscheidung getroffen. Ich werde Österreich verlassen um auf der ganzen Welt so viel Know How und Input wie möglich zu sammeln. Ich möchte andere Kulturen kennenlernen und auch meine Sprachkenntnisse wieder erweitern.

Es war mit Sicherheit eine der schwierigsten Entscheidungen meines Lebens. Nicht nur wegen meiner Familie und meinen zahlreichen Freunden. Menschen, die ich innigst liebe, ja fast schon vergöttere. Die mir in den letzten Monaten so intensiv beigestanden sind. Die sich sogar am anderen Ende der Welt geduldigst mein Gedankenwirrwarr angehört haben und es mit ihrem Input nicht nur einmal beseitigt haben. Menschen, die an meinem alles entscheidenen Tag plötzlich aus dem Nichts wieder aufgetaucht sind. Als hätten sie es gespürt. Menschen, die mich immer wieder aufs Neue ermutigt haben, meinen Traum zu verfolgen. Weil sie gesehen haben was in mir steckt und so sehr an mich glauben. Besonders dann, wenn ich es wieder einmal viel zu wenig getan habe, weil ich wieder einmal viel zu sehr an mir selbst zweifelte. Menschen, denen ich am liebsten einzeln besondere Verdienstorden verleihen würde. Denn die gebühren ihnen wirklich dafür, dass sie immer an meiner Seite sind und mich nie aufgeben. Menschen, die ich mit ganzem Herzen liebe. Die ich leider hier zurücklassen muss und die zugleich trotzdem immer bei mir sein werden.

Und dann war da noch die Sache mit meiner wunderschönen und geliebten Wohnung. Die ich samt „Luxusleben“ zurücklassen muss. Denn eines wurde mir ziemlich schnell klar. Ich werde vermutlich die meiste Zeit auf Kost und Logis arbeiten müssen, denn bezahlte Jobs im Agrarwissenschaftlichen Bereich für die man keine spezielle Ausbildung benötigt sind im Ausland leider genauso rar (oder ich hab sie noch nicht gefunden). Dabei würde ich mich auch mit einem kleinen Taschengeld zufrieden geben, das zumindest meine Krankenversicherung deckt, da ich mich nun auch selbst versichern und muss. Vielleicht nicht auf Dauer nachdem ich ja auch weiterreisen möchte und sicher auch noch andere Kosten auf mich zukommen werden, doch auch solche Angebote werde ich nicht ausschlagen. Ja, ich werde meine Ansprüche ordentlich hinunter schrauben müssen. Aber auch das ist es mir wert.

Zu guter Letzt war da noch die allerschwierigste Entscheidung. Mein Studium. Ich stellte mir nicht nur einmal die Frage, ob es mir das alles wert ist. Ob ich mein Studium denn tatsächlich eines Tages wieder aufgreifen und beenden würde. Ob die jahrelange Doppel- bis Dreifachbelastung umsonst gewesen wäre, wenn ich es nicht tun würde. Ob ich es womöglich eines Tages bereuen würde. Und, ob diese Reise womöglich der größte Fehler meines Lebens ist.

Doch die Antwort lautet nein. Denn hätte ich dieses Studium nie begonnen, hätte ich vielleicht nie herausgefunden, was ich im Leben beruflich wirklich machen möchte. Vielleicht hätte ich auch niemals ein Biodiversitätsprojekt gestartet, da ich erst durch mein Studium so intensiv mit diesem Begriff in Berührung gekommen bin. Und hätte ich dieses Studium nie begonnen, hätte ich heute ganz bestimmt nicht dieses breitgefächerte Fachwissen in den Bereichen Umwelt, Naturschutz, Ökosystemlehre, Wasserwirtschaft, Energie und Nachhaltigkeit.

Nein, diese Reise ist mit Sicherheit nicht der größte Fehler meines Lebens. Schon allein deswegen nicht, weil ich jederzeit umkehren und zurückkehren kann. Wie bei dem Paradeiserpflänzchen. Und ich weiß, ich würde es mehr bereuen hier zu bleiben als jetzt den entscheidenden Schritt zu wagen wo ich noch frei und ungebunden bin.

~

Ich weiß noch nicht genau wo ich meine Reise beginnen werde und wann ich sie beginnen kann. Und ich weiß auch nicht wie lange sie dauern wird. Vielleicht ein paar Wochen, ein paar Monate oder ein paar Jahre. Das werden die Angebote und meine finanziellen Mittel entscheiden. Doch ich weiß eines: diese Reise ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Und sie wird mich nicht nur mit Erfahrungen bereichern, sie wird mich auch in meiner persönlichen Entwicklung wieder weiterbringen und damit glücklich machen. 🙂

Advertisements

15 Gedanken zu „Lebenstraum oder der Beginn einer Reise

  1. Recht hast Du! Gratuliere Dir zu diesem Schritt! Ich wünsche Dir viel Freude auf Deiner Reise und wünsche Dir, dass Du die Erfüllung findest, die Dir die schnöde Welt der IT offensichtlich nicht bieten kann !!! ;-))) Das klappt, ich lese es förmlich heraus aus Deinem tollen Statement !!!
    Alles Gute, ich drück Dir die Daumen,
    Gerhard

    • Vielen Dank lieber Gerhard! 🙂
      Ja, ich wünsche mir wirklich von ganzem Herzen dass mich diese Reise meinem Lebenstraum wieder einen entscheidenden Schritt näher bringt. Ich werde auf alle Fälle wie immer mein Bestes geben. 🙂
      Und natürlich auch so oft wie möglich von meiner Reise berichten. 😉
      Viele liebe Grüße,
      Eleni

    • Vielen Dank lieber Wolfgang! 🙂
      Du sagst es! Rückblickend betrachtet waren es auch immer solche turning points die mich im Leben entscheidend weiter gebracht haben. Also wird’s auch diesmal klappen. 😉
      Viele liebe Grüße,
      Eleni

  2. klingt gut… im Leben geht es sowieso nicht immer geradeaus, warum die Richtung dann nicht gleich selber bestimmen? Grüße aus Herford, LOG

    • Du sagst es lieber Lars Oliver! 😀 Grad mein Leben ist noch nie geradeaus gegangen und das find ich auch ziemlich gut so. Hab ich eines Tages als alte, verrunzelte Frau wenigstens was zu erzählen 😉 Viele liebe Grüße aus Wien!

  3. Was spricht dagegen, das Studium doch abzuschließen und dann abzuhauen? Es wäre ja schade, nach so vielen investierten Jahren. Nach einer Pause kommst du zum Studium nie zurück. Im Lebenslauf sieht so ein Abbruch schlimm aus.

    Ich weiß, es hört sich nach einem alten Furzer an. Aber hey, eine Stimme der Vernunft muss ja sein 🙂

    • Über genau diesen „alten Furzer“ wie dus nennst hab ich jetzt monatelang nachgedacht. Ob es wirklich die beste Entscheidung ist. Weil, wie du sagst, die Gefahr dass ich nicht zurück komme und es nicht beende ziemlich hoch ist. Doch müssen auch für ein Studium gewisse Rahmenbedingungen passen und die sind momentan nicht gegeben. Und ich weiß, dass ich es mehr bereuen würde, wenn ich jetzt hier bleiben würde. Deswegen weiß ich, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Und weil du auf meinen Lebenslauf ansprichst: Wenn ich die Chefin bin, treff ich auch die Personalentscheidungen 😉 GlG, Eleni

      • Selbstverständlich kennst du deine Situation wesentlich besser als man diese über die Internetferne bewerten kann. Evtl. passte meine pauschale Aussage nur bedingt dazu. Du musst es entscheiden. Leute müssen die Möglichkeit haben, selbst Fehler zu machen.

        Aber bevor du alles schmeißt, mach doch eine Kostenprobe – fahr doch kurz in den Urlaub. Nimm so einen wirklich fiesen Ort dafür. Um dein jetziges Leben mit dem von den Leuten dort zu vergleichen. 😉 Ab und zu hilft es, das eigene Leben zu rekapitulieren.

      • Glaub mir, ich hab im letzten Jahr mein Leben quasi dauerrekapituliert und wirklich alles versucht aber es ist trotzdem kaum noch etwas weitergegangen, da ich fast nur noch gearbeitet habe. Nicht selten sogar 60h pro Woche wenn man die Zeit miteinberechnet, die ich fürs Studium aufgewendet habe. Wenn dann aber nur noch Frust da ist weil die Erfolgserlebnisse im Studium fehlen und im Beruf auch noch die Wertschätzung verloren geht, obwohl man permanent Überstunden und einen verdammt guten Job macht und konstant mehr als 100% gibt, gelangt man irgendwann zu dem Punkt, wo alles in einem „stop!“ schreit und man sich eben genau diese Fragen stellt: „wo bin ich? Und ist das, was ich mache eigentlich noch gut für mich?“ Woraufhin ich sämtliche Szenarien und Möglichkeiten im Kopf durchgespielt und sogar ein tolles Jobangebot abgelehnt hab und damit auch eine meine Entscheidung getroffen hab. Das war wirklich keine Entscheidung aus einer Laune heraus, glaub mir.
        Und so manch eine/einer macht ein Erasmus-Studienjahr. Ich sehe meine Reise als so etwas in der Art an (leider ohne Stipendium 😦 ). Außerdem hab ich für mich wirklich immer nur gesagt, dass ich es auf Eis lege und nie, dass ich es sofort begrabe. Und ich finde, landwirtschaftliche Feldarbeit incl Stallausmisten, Tiere füttern usw. auf vermutlich meistens Kost und Logis Basis, über einen längeren Zeitraum an unterschiedlichen Orten sollte als Kostprobe des „harten“ Lebens verglichen mit dem gemütlichen Büro genügen. Wobei ich fairerweise sagen muss, dass ich mich einfach auch irrsinnig gerne körperlich anstrengende. Genauso wie geistig. Das ist für mich beides gleichermaßen befriedigend. 😉
        Und nochmal: mein Lebenstraum ist, spezielle Paradeisersorten und andere Nutzpflanzen züchten und vielleicht eines Tages sogar davon leben können. Und Pflanzen züchten lernt man natürlich auch auf der Uni im Rahmen des Agrarwissenschaften-Studiums. Aber dieses Wissen habe ich bereits zum Teil weil ich es mir über die Jahre aus Interesse in meiner Freizeit selbst angeeignet habe, weswegen ich auch mit dem Gedanken gespielt habe, als Zweitfach Agrarwissenschaften zu belegen, da mir auch von meinem aktuellen Studium einiges angerechnet werden würde. Und mich die Agrarwissenschaften deutlich mehr interessieren.
        Doch in Summe brauche ich noch deutlich mehr Praxis und Know How was den landwirtschaftlichen Betrieb an sich betrifft, um mich endlich selbstständig machen zu können (zu Beginn sicher auch nur in Form eines Nebenerwerbs). Denn selbst wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich zuerst noch mehr Praxiserfahrung sammeln. Ich habe zwar bereits bewiesen dass ich 2 grüne Daumen habe (in meinem Wohnzimmer wachsen aktuell 75 Paradeiserpflänzchen aus 18 verschiedenen Sorten fröhlich vor sich hin, die ich alle aus Samen gezogen habe. Teilweise sogar aus meinem eigenen Saatgut vom Vorjahr. Und auf die sich Freunde und Familie schon sehr freuen), doch es macht einen extremen Unterschied, ob man Pflanzen am überdachten Balkon in Hochbeeten aufzieht, oder draußen am Feld wo ganz andere Standortbedingungen herrschen (Bodenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, Schneckenplagen, usw). Und klar könnte ich jetzt auf Höfen in Österreich mitarbeiten (was ich zum Abschluss auch ganz sicher machen werde), aber ich möchte meine Ausbildung noch mehr intensivieren, indem ich mir so viel Input wie möglich bei diversen Betrieben mit unterschiedlichen Betriebsformen hole. Und um mir ein Netzwerk aufzubauen. Außerdem möchte ich endlich wieder meine Sprachkenntnisse erweitern, weil die abgesehen von Englisch seit der Schulzeit leider eingerostet sind. Möchte nicht umsonst 5 Jahre Französisch und 3 Jahre Italienisch gelernt haben. Fands immer schade, dass ich die beiden Sprachen danach nie weiter verfolgt habe weil mir eben immer die Zeit dazu fehlte bzw ich sie im Beruf kaum bis gar nicht gebraucht habe. Englisch spreche ich ja fließend da ich es jahrelang täglich im Beruf tun durfte (was ich u.a. ebenfalls vermisse da ich diese Sprache liebe). Aber ich würde eben gerne noch eine dritte Fremdsprache fließend sprechen können. Doch sowas lernt man selten im eigenen Land nur in Form von Sprachkursen. Zudem spielt natürlich auch der kulturelle Input und mein chronisches Fernweh bei der ganzen Sache eine große Rolle. 😉
        Also wie gesagt, ich werde nicht von heut auf morgen einen landwirtschaftlichen Betrieb aus dem Boden stampfen doch es ist immer gut, wenn man das eine oder andere berufliche Hintertürchen hat. Sei es nur in Form einer Sprache.
        Und ich liebe es immer noch neues zu lernen weil ich ein unheimlich neugieriger und wissensdurstiger Mensch bin und ich werde auch mein Studium sicher irgendwann beenden, but now it’s time for a new chapter in my life. 🙂

      • Ok 🙂 Es ist zwar fast peinlich so kurz auf so eine lange Antwort zu reagieren. Aber OK, ich habe deinen Punkt eingesehen.

      • Nein das ist überhaupt nicht peinlich und ich finds auch sehr schön kritische Stimmen zu dem ganzen Projekt zu haben. Jetzt und in Zukunft weil mich solcher Input eben davor bewahren kann, Fehler zu machen oder Entscheidungen zu bereuen. So wie du sagtest. Also auch dir danke für deine Kommentare und deine Anmerkungen zu der Sache. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s