Song of the day: Damien Rice – Coconut Skins

Songtexte schreiben. Ein fixer Bestandteil meines Lebens aber zugleich eine Leidenschaft, die ich, verglichen mit meinen zahlreichen Prosagedichten, nur äußerst selten auslebe. Was primär daran liegt, dass es bisher nur 2 Menschen gab, die mich entsprechend inspirieren konnten. Die sozusagen meine Musen waren bzw. sind. Beide natürlich selbst Musiker. Wie könnte es auch anders sein. 😉

Nach sehr langer Zeit war heute wieder so ein Tag, wo mir die Worte nur so aus dem Gehirn geflossen sind. In knapp 10 Minuten hatte ich ein Lied des großartigen Damien Rice weitergeschrieben – sozusagen noch meinen „Senf“ zu einer bestimmten Situation dazugegeben – und dies anschließend samt Youtube-Link inclusive beider Texte der betreffenden Person geschickt. Ich bekam zwar keine Rückmeldung von der Person, doch ich erwartete mir auch keine. Trotz der vorangegangenen Nachrichten, die der Auslöser waren, warum ich mir ausgerechnet Damien Rice angehört hatte. Ob mein Beitrag weitergeholfen hat weiß ich wie gesagt nicht, doch ich hoffe es (falls du das hier liest: wenns Schwachsinn war, würde ich es übrigens genauso gerne wissen).

Das war allerdings nur der Anfang dieser kreativen Session. Mir fiel dann wieder ein ganz wunderbares Lied von Mark Forster ein, das ich neulich im Radio gehört hatte und als ich mir daraufhin sämtliche Lieder von ihm anhörte, öffneten sich erneut die Schleusen meines Gehirns und die Gedanken sprudelten nur so heraus.

Interessanterweise entstand dann in weniger als 30 Minuten ein hip-hop/rap lastiger Text, der mich selbst überraschte. Einerseits wegen der geringen Zeit – selten dass ich so schnell mit meiner Wortwahl zufrieden war – und andererseits, weil ich noch nie einen deutschen Songtext geschrieben habe. Schon gar nicht aus der Kategorie Hip-Hop/Rap, die in Summe ja eher weniger mein Genre ist. Äußerst spannend. Ob das wohl auf meine aktuelle körperliche Verfassung zurückzuführen ist? Oder doch auf meine Muse?

Nachdem es mir ja beim texten prinzipiell um den Inhalt und weniger um den Stil geht, gehört dieser Punkt erneut meiner Muse und deswegen auch an dieser Stelle das Lied von Damien Rice. Weil er und die Person heute meine ersten Musen waren. 😉

[Damien]

You can hold her hand

And show her how you cry

Explain to her your weakness

So she understands

And then roll over and die


You can brave decisions

Before you crumble up inside

Spend your time asking everyone else’s permission

Then run away and hide


Or you can sit on chimneys

Put some fire up your ass

No need to know what you’re doing or waiting for

But if anyone should ask

Tell them I’ve been licking coconut skins

And we’ve been hanging out

Tell them God just dropped by to forgive our sins

And relieve us our doubt

La la la la la la la…


Oh you can hold her eggs

But your basket has a hole

You can lie between her legs and go looking for

Tell her you’re searching for her soul

You can wait for ages

Watch your compost turn to coal

Time is contagious

Everybody’s getting old


So you can sit on chimneys

Put some fire up your ass

No need to know what you’re doing or looking for

But if anyone should ask

Tell them I’ve been cooking coconut skins

And we’ve been hanging out

Tell them God just dropped by to forgive our sins

And relieve us our doubt

La la la la la la la…

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/damienrice/coconutskins.html)

 

[Eleni to special person]

Or you can make a decision

stop being a fool

stop resorting to excuses

and break up with olds

 

Stop being your own worst enemy

and move on from now

’cause sometimes it’s time for a change

even if you don’t know why now

 

So burn some of your boats

and become free and naked again

the day you leave all of your doubts

is the day, you’ll be truly happy again

 

I know that you can

and inside you know that you can do it too

it might rain today

but rain has always gone away

🙂

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Wertschätzung oder Leben in der Natur Teil 2

Wertschätzung. Meist sind es die kleinen Dinge, die ich im Leben so sehr schätze.
Heute war wieder so ein Tag, wo ich ein paar Augenblicke hatte, die mir ein besonderes Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. 🙂

Da war zB. dieser Moment in der Früh, wo ich ohne Kopfschmerzen aufgewacht bin. Das erste Mal seit 5 Tagen.

Oder der Moment zu Mittag, wo ich in den Postkasten gesehen habe und zwischen all den Reklamen versteckt eine Karte vorfand, die meine beste Freundin Anfang Jänner aus Mexico abgeschickt hatte. Und die nun doch angekommen war. Mit dem schönen Satz auf der Rückseite:

„ich schick dir sonnige und warme Grüße -> pack sie in dein Herz und hol’s raus, wenn du’s nötig hast. ;-)“

Danke Maus, ich glaube, einen besseren Zeitpunkt für diese Karte hätte es nicht geben können. Wo du mich doch so oft danach gefragt hast. Interessanterweise kam sie mit Briefmarke, aber ohne Poststempel an. Ich vermute, sie hat einen ganz speziellen Weg zurückgelegt. 😉

Und dann war da noch dieser besondere Moment vorhin. Wo ich auf meinem Balkon in der Sonne stand und mein Blick zu einer der beiden Salbeipflanzen wanderte. Ein Salbei, den ich vergangenes Jahr bei der Arche Noah gekauft hatte und der trotz liebevoller Pflege das Jahr über in Summe mehr vor sich hin dümpelte, als wirklich lebte. Ähnlich wie bei mir. Der nach dem Winter draußen am Balkon ganz furchtbar und verkümmert aussah und dem ich – im Gegensatz zu seinem „herkömmlichen“ Kollegen vom Hornbach, der zu Winterbeginn noch in meinem Wohnzimmer verweilen durfte – nicht besonders hohe Überlebenschancen einräumte. Doch die Natur hat mich wieder einmal eines besseren belehrt. Dass sie voller Überraschungen steckt und mehr Leben in sich trägt, als man ihr im ersten Moment vielleicht zutraut. Vor allem dann, wenn man sich mit ihr auseinandersetzt. Denn bei dem Salbei von der Arche Noah habe ich vorhin etwas ganz wunderbares und durchaus seltenes entdeckt. Drei dicke Knospen auf so einer kleinen Pflanze. Drei Ansätze von neuem Leben. Von Neubeginn. Von Zukunft und von Weiterentwicklung. Drei samtige Knospen, die mir einmal mehr zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 🙂

Song of the day: DEDICATED to – K.O.S

Erwischt. Ganz urplötzlich schlich er sich Montag Nacht in meinen Körper ein und warf mich mit voller Wucht um. Sodass ich am nächsten Morgen zuerst gar nicht mehr aufstehen wollte.

Ein wirklich gemeiner und ungebetener Gast ist er, der Herr Influenzavirus. Verursacht mir nun seit drei Tagen Dauerkopfschmerzen und Schmerzen am ganzen Körper, gegen die scheinbar nichts hilft. Nicht einmal schlafen, obwohl ich das die ganze Nacht und auch nahezu den ganzen Tag tu. Mit Vorliebe, denn ich fühle mich, als wären ein paar Autobusse und Lkws über mich hinweggerollt.

Ein komisches Gefühl ist das. Von 100% zurück auf Null. Denn der Fuß ist endlich gut verheilt und ich war vergangene Woche sage und schreibe drei Mal laufen. 4,6km in unter 33 Minuten. Völlig schmerzfrei. Eine Spitzenzeit angesichts der monatelangen Zwangspause. Irre gut ist’s mir gegangen und ich habe mich so fit wie schon lange nicht gefühlt. Und ganz plötzlich das.

Ich finde es ja besonders gemein, dass er sich nicht einmal irgendwie angekündigt hat. ZB in Form eines Schnupfens oder Halsschmerzen. Dann hätte ich mich ja vielleicht sogar gegen ihn wappnen können. Oder zumindest seelisch vorbereiten. Nein, er kam so, wie er es laut Ärztin meistens tut: Urplötzlich. Über Nacht. Und mit voller Wucht.

Und sie meinte auch: „da wird er leider auch eine ganze Weile bleiben. Mitunter sogar ein paar Wochen. Da musst du leider Geduld haben und dem Körper die notwendige Ruhe und Auszeit gönnen.“

Werde ich, versprochen. Obwohl ich es ziemlich fies finde. Jetzt wo der Frühling endlich da ist und ich obendrein den gesamten Herbst und Winter – abgesehen von meiner Verletzung – pumperlgsund und fit war.

Ich habe mir jedenfalls fest vorgenommen, trotz der starken Schmerzen mein Lächeln nicht zu verlieren. Manches braucht zum heilen eben eine Weile. War bei meiner Verletzung ja auch so.

Also, Herr Influenzavirus, du magst vielleicht meinen Körper befallen haben, doch meinen Humor lass ich sicher nicht von dir infizieren. Deswegen erkläre ich den Kampf mit diesem tollen österreichischen Lied nun für eröffnet. Mal sehen wie lange du es in mir aushältst. 😛

Lyrics habe ich leider nirgends gefunden.

 

Magic Letters – Hochkant (oder Leben in der Natur Teil 1)

Leben. In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich vermehrt mit diesem Thema auseinander gesetzt. Besser gesagt, mit meinem Leben. Ich habe es bis ins kleinste Detail zerlegt und unter die Lupe genommen. Es aus sämtlichen Perspektiven betrachtet und mich noch ausführlicher selbst reflektiert. Habe in die Vergangenheit geblickt und die Gegenwart hinterfragt. Beäugt wo ich bin und wo ich hin möchte. Und nach langem hin und her mit vielen Pros und Kontras endlich eine Entscheidung getroffen. Doch die verdient einen eigenen Beitrag. 🙂

Während dieser Zeit habe ich mich auch intensiv mit dem Leben in der Natur auseinandergesetzt. Ehrlich gesagt, ich habe sie regelrecht gesucht. Neue Ansätze. Neue Knospen. Neues Leben. Ich habe mich einmal mehr von der Natur inspirieren lassen. Und ich muss sagen, es sind nicht nur sehr schöne Bilder dabei entstanden, die Beschäftigung mit diesem Thema in Kombination mit meiner geliebten Makrofotografie hat mir auch mental sehr weitergeholfen.

Nachdem das aktuelle Thema bei Magic Letters „hochkant“ lautet, gibt es hier nun alle Hochformat Bilder als ersten Teil zum Thema Leben in der Natur. 🙂

Magic Letters – Geheimnisvoll

Geheimnisvolles Geocaching. Ja, dieser „Lost Place Multi Geocache“ vom vergangenen September war wirklich äußerst genial. Nicht nur weil er wegen seiner Weitläufigkeit ein stundenlanges Rätsel war. Es waren viel mehr die einzelnen Stages, die uns auf unterschiedliche Art und Weise völlig faszinierten.

Bei denen ich Objekte entdeckt habe, die mich auf neue Ideen brachten, sodass ich einmal ganz anders hingesehen und abgedrückt habe. Und danach feststellte, dass so manches auch ohne Makroobjektiv durchaus geheimnisvoll sein kann. 😎

Danke liebe Paleica für das geheimnisvolle G. Damit hatte ich endlich die perfekten Rahmenbedingungen diese Bilder zu zeigen, die ebenfalls schon lange auf ihre Veröffentlichung gewartet haben. 🙂