Song of the day: Jack Johnson – Never Know

Never Know. Als ich heute Abend im Auto saß hat mir der iPod dieses Lied ausgespuckt und ich musste unweigerlich grinsen. Denn dieses Lied weckte sofort viele schöne Erinnerungen. An das Jahr 2005 und viele tolle Momente mit meiner besten Freundin M.

Ich hatte erst seit ein paar Monaten mein erstes, eigenes Auto. Als Erste in meiner Klasse von denen, die so alt waren wie ich. Einen uralten, silbernen Ford Fiesta, Erstzulassung 1992 aber schon mit elektrischem Fetzendach. Ich war so unglaublich stolz. Auch, weil ich neben der Schule bereits einen „ordentlichen“ Samstagsjob hatte, mit dem ich mir auch das Auto finanzierte. „Pünktchen“ hieß es. Weil es so winzig war. Im Gegensatz zu dem Gefühl von Freiheit das ich verspürte. Freiheit und Unabhängigkeit. Zu jeder Tages- und Nachtzeit alles machen können (damals wohnte ich ja noch in einem winzigen Ort mit lausiger Infrastruktur). Kino, Eisessen, Konzerte, Café, Sonnenblumenfeste, ohne Zeitlimit ausgehen können, meine Freunde sehen wann immer ich wollte, jederzeit mit ihnen an den See fahren können, oder nach Podersdorf zum Surfweltcup… Ja, all das taten wir. Bei offenem Fetzendach, knappen 100km/h auf der Autobahn und ganz viel Jack Johnson aus den Boxen. Denn er war damals ganz oben auf unserer Liste der Gute-Laune-Musik-Garanten. Und dieses Lied mein Lieblingslied von ihm.

Never know. Ja, ich weiß auch zehn Jahre später noch so vieles nicht. Wohin mich der Weg führen wird. Wie oft ich noch abbiegen und mich neu orientieren werde. Wie viele Steine ich noch spüren werde und über wie viele Felsen ich noch klettern werde müssen, um meine Ziele zu erreichen. Wie viele Menschen kommen und wie viele gehen werden. Und wer bleiben wird.
Doch ich stelle folgendes fest: ich bin heute nicht einmal annähernd da, wo ich mit 18 dachte, dass ich sein werde. Ich habe weder eine feste Beziehung, noch ein Kind, noch einen fixen Job und „Pünktchen“ wurde auch bereits vor Jahren verschrottet, nachdem das Dach irgendwann so undicht wurde, dass mir das Regenwasser regelrecht auf den Kopf floss.
Stattdessen habe ich einen befristeten Hauptjob und ein Zweitprojekt, mache nebenbei mein Studium fertig und habe den schlimmsten Liebeskummer meines Lebens. Mein aktuelles Auto wird’s ebenfalls nicht mehr lange machen und das Kinderthema, das mir einst so wichtig war, rückt auch in immer weitere Sphären. Doch ich nehm’s mit Humor. 😉

Das Einzige was sich nicht geändert hat: M. ist auch nach über zehn Jahren eine meiner beiden besten Freundinnen und ich liebe sie immer noch wie am ersten Tag. ❤

Danke Schnucki. Für die vielen tollen und lustigen Momente. Die ganzen Abenteuer und (Foto-)Experimente. Danke, dass du immer zu mir gestanden bist. Mir immer zugehört hast, auch wenn ich die Geschichte zum Xten Male durchgekaut habe. Danke, dass du dir auch heute noch meinen "Wahnsinn" gibst und mich aufmunterst sowie ermutigst. Danke, für diese tollen Jahre und natürlich die Geschichte mit Mathe :-D. Ich kanns dir gar nicht oft genug sagen. :-*
Wie wohl unser Leben in zehn Jahren aussehen wird…? 😉

I hear this old story before
Where the people keep killing for the metaphors
Don’t leave much up to the imagination,
So I, wanna give this imagery back
But I know it just ain’t so easy like that
So, I turn the page and read the story again
And again and again
It sure seems the same, with a diff. name
We’re breaking and rebuilding
And we’re growing
Always guessing

Never knowing
Shocking but we’re nothing
We’re just moments
We’re Clever but we’re clueless
We’re just human
Amusing but confusing
Were trying but where is this all leading
Never Know

It all happened so much faster
Than you could say disaster
Wanna take a time lapse
And look at it backwards
From the last one
And maybe thats just the answer
That we’re after
But after all
We’re just a bubble in a boiling pot
Just one breath in a chain of thought
The moments just combusting
Feel certain but we’ll never never know
Just seems the same
Give it a diff. name
We’re beggin and we’re needing
And we’re trying and we’re breathing

Never knowing
Shocking but we’re nothing
We’re just moments
We’re Clever but we’re clueless
We’re just human
Amusing but confusing
Helping, we’re building
And we’re growing
Never Know

Knock knock on the door to door
Tell ya that the metaphor is better than yours
And you can either sink or swim
Things are looking pretty grim
If you don’t believe in what this one feeding
Its got no feeling
So I read it again
And again and again
Just seems the same
Too many different names
Our hearts are strong our heads are weak
We’ll always be competing never knowing

Never knowing
Shocking but we’re nothing
We’re just moments
We’re Clever but we’re clueless
We’re just human
Amusing but confusing
But the truth is
All we got is questions
We’ll Never Know
Never Know
Never Know

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/jackjohnson/neverknow.html)

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3 Gedanken zu „Song of the day: Jack Johnson – Never Know

  1. scheee!! mein erstes auto hieß joschi und ich hatte ihn immerhin bis 2013, da hatte er auch stolze 17 jahre am buckel. und vermisse ihn immer noch schmerzlich! aber immerhin ist er in der familie weitergegeben worden.

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