Schneegestöber

Ich möchte tanzen
Mit dir durch den Schnee
Wie die Flocken herumwirbeln
Und dir helfen, für einen Augenblick das Chaos zu vergessen

Ich möchte dich umarmen
Egal ob kurz oder lang
Dich spüren lassen, dass du nicht alleine bist
Und dir das Gefühl von Geborgenheit wieder geben

Ich möchte fallen
Gemeinsam mit dir
Rücklings in den Schnee
Und für einen Moment alle Sorgen einfrieren

Ich möchte dich wieder zum Lachen bringen
Oder mit dir weinen
In der Nacht, wo uns niemand sieht
Und dich trösten, auch wenn ich deine Probleme nicht lösen kann

Ich möchte dich küssen
Liebevoll auf die Stirn
So wie du es einst bei mir getan hast
In dieser einen Nacht
Und mein Herz damit aus dem Gleichgewicht gebracht hast

Eleni Anthea, Wien, Jänner 2015

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Song of the night: Damien Rice – Colour Me In

My Favourite Faded Fantasy. Ein Album von Damien Rice, das ich mir bis heute weder vollständig anhören noch kaufen konnte. Ich musste immer wieder abbrechen. Kämpfte jedes Mal mit den Tränen, so wie jetzt. Weil mich die Texte so sehr an einen bestimmten Menschen erinnern. Mir heute noch aus der Seele sprechen. Auch wenn es keinen Sinn ergibt und der letzte Funke an Hoffnung endgültig erloschen ist. Es berührt mich trotzdem, weil es einfach die Musik von T. und Pippi war.

I tried to repress it
Then I carried its crown
I reached out to undress it
And love let me down
Love let me down…
So I tried to erase it
But the ink bled right through
Almost drove myself crazy
When these words led to you

And all these useless dreams of living alone
Like a dogless bone…

So come let me love you
Come let me love you
And then… colour me in

Well I tried to control it
And cover it up
I reached out to console it
It was never enough
Never enough…

So I tried to forget it
That was all part of the show
Told myself I’d regret it
But what do I know

About all these useless dreams of living alone
Like a dogless bone…

So come let me love you
Come let me love you
And then… colour me in

Come let me love you
Come let me take this through the end
Of all these useless dreams of living
In all these useless dreams
All these useless dreams of living
In all these old noes

Come let me love you
Come let me love you
Come let me love you
Come let me…

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/damienrice/colourmein.html)

PABUCA – THINGS WITH NUMBERS

Numbers. First I was wondering which pictures might fight PABUCA’s theme of the week but after having a look in my archive I’ve found something with a lot of numbers, I once wanted to write a blog about. So here we go in a short version.

During a bike tour through Vienna and the woods, I’ve found a very interesting place. The „Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg, Wien-Mauer„. Since being a child I’m interested in astronomy and so I had to stop to have a look at this place. The first picture is  a map of Vienna with information and distances. The second one is a list with time and
date of civil and nautical twilight. The third one shows the whole construction.

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All shots taken with Canon Digital IXUS 970 IS

PABUCA – MONOTONY

Monotony in RAW. Inside the old campus of the Vienna University of Economics and Business. A cold, heartless and monotony place. Despite the fact that there’s student life inside again.

My contribution to PABUCA’s theme of the week. 🙂

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Der absolut perfekte Tag oder im Herzen Naturwissenschaften & die eierlegende Wollmilchsau

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

Perfekt. Es gibt sie doch noch! Diese supertollen Tage. Wo du schon mit einem Lächeln im Gesicht aufwachst, weil du weißt, was dich heute erwarten wird. Doch dass dieser Tag so unglaublich perfekt wird, damit habe ich definitiv nicht gerechnet. … Weiterlesen

Song of the night: Leonard Cohen – That Don’t Make It Junk

Der letzte Tanz. Die Uhr sagt 05:59 und nach einer sehr anstrengenden weil arbeitsintensiven Ballnacht liege ich endlich im Bett. Die Füße freuen sich, denn trotz der bequemen Schuhe tun sie mir vom vielen herumrennen und stehen mörderisch weh.

Der „normale“ Mensch würde an dieser Stelle sofort schlafen gehen, doch der letzte Cappuccino erfüllt noch brav seinen Zweck und folglich bleibt mir nichts anderes übrig, als diese Energie abzubauen. Was mir durchaus recht ist, denn beim Heimfahren hat mir der iPod via „alle Titel in zufälliger Reihenfolge“ dieses Lied von Leonard Cohen ausgespuckt, das ganz wunderbar als letzter Song zu dieser Ballnacht passt. Ausnahmsweise mal weniger des Textes wegen. Dafür aber umso mehr vom Rhythmus her und von der Melodie. Ein Lied für den letzten Tanz. 🙂

I fought against the bottle,
But I had to do it drunk –
Took my diamond to the pawnshop –
But that don’t make it junk.

I know that I’m forgiven,
But I don’t know how I know
I don’t trust my inner feelings –
Inner feelings come and go.

How come you called me here tonight?
How come you bother
With my heart at all?
You raise me up in grace,
Then you put me in a place,
Where I must fall.

Too late to fix another drink –
The lights are going out –
I’ll listen to the darkness sing –
I know what that’s about.

I tried to love you my way,
But I couldn’t make it hold.
So I closed the Book of Longing
And I do what I am told.

How come you called me here tonight?
How come you bother with my heart at all?
You raise me up in grace,
Then you put me in a place,
Where I must fall.

I fought against the bottle,
But I had to do it drunk –
Took my diamond to the pawnshop –
But that don’t make it junk.

(Quelle: http://www.leonardcohen.com/us/music/ten-new-songs/dont-make-it-junk)

Auswärtsspiel oder das Bauchgefühl und Herbert Grönemeyer

Auswärtsspiel. PABUCA stellte die Frage – mein Bauchgefühl und Herbert Grönemeyer einmal mehr die Antwort. Und die lautet: JA!
Ich war zwar in letzter Zeit nicht oft dabei, aber diesmal, da bin ich auch dabei. 🙂

Monatelang hab ich nun herumgeeiert ob ichs machen soll oder nicht. Aus diversen Gründen. Zeitlich machbar weil intensiver Prüfungszeitraum? Finanziell leistbar? Und: so selten wie ich in letzter Zeit mitgemacht habe, gehöre ich denn überhaupt noch dazu?

Die Bedenken hatten sich wieder einmal in meinem Gehirn breit gemacht und heftigst mit dem Bauchgefühl herumgestritten. Denn das sagte mir von Anfang an: du musst da hin! Worauf wartest du eigentlich noch? Da hast du so ein tolles Angebot und endlich mal die Chance all die Anderen vom Projekt zu treffen, obendrein auch noch in einer der Städte, in die du seit deiner Kindheit einmal hin möchtest, und du gurkst da jetzt herum?! Nicht ernsthaft oder?!

Woraufhin ich mir wieder einmal an den Kopf gegriffen habe, warum ich dem Bauchgefühl – oder mir selbst – gelegentlich immer noch so wenig vertraue. Denn – und auch das sollte endlich einmal bei mir ankommen – das Bauchgefühl hat ja IMMER Recht!

Fazit: 1:0 für das Auswärtsspiel Bochum. 😉

Und deswegen sitze ich nun hier, grinse mich nach sehr langer Zeit endlich wieder halb „deppat“, blicke noch einmal zu der e-mail mit den Flugzeiten hinüber und freue mich wie ein „Schnitzi“, dass ich (mir) nun selbst ein Bild von dieser Stadt machen kann. Besser gesagt mehrere. Vermutlich sogar ziemlich viele. 😉

Doch das Allerschönste in diesem Moment und das, worauf ich mich wirklich am Meisten freue: auf die gemeinsame Zeit mit euch. 🙂

Tief im Westen, 
wo die Sonne verstaubt! 
Ist es besser, viel besser, als man glaubt!

Tief im Westen. 
Tief im Westen.

Du bist keine Schönheit, 
vor Arbeit ganz grau! 
Liebst dich ohne Schminke; 
bist ’ne ehrliche Haut; 
leider total verbaut, 
aber gerade das macht dich aus!

Du hast’n Pulsschlag aus Stahl. 
Man hört ihn Laut in der Nacht. 
Bist einfach zu bescheiden! 
Dein Grubengold hat uns wieder hochgeholt, 
du Blume im Revier!

Bochum ich komm‘ aus dir! 
Bochum ich häng‘ an dir!

ahh Glück auf.

Bochum

Du bist keine Weltstadt! 
Auf deiner Königsallee 
finden keine Modenschauen statt. 
Hier wo das Herz noch zählt, nicht 
das große Geld! 
Wer wohnt schon in Düsseldorf?

Bochum ich komm‘ aus dir! 
Bochum ich häng‘ an dir!

ahh Glück auf.

Bochum

Du bist das Himmelbett für Tauben! 
Und ständig auf Koks! 
Hast im Schrebergarten deine Laube. 
Machst mit dem Doppelpass jeden Gegner nass, 
du und dein VfL!

Bochum ich komm‘ aus dir! 
Bochum ich häng‘ an dir!

ahh Glück auf

Bochum ich komm‘ aus dir! 
Bochum ich häng‘ an dir!

ahh Glück auf.
ahha Glück auf.
ahh Glück auf.
(Quelle: http://www.magistrix.de/lyrics/Herbert%20Grönemeyer/Bochum-3953.html)