Infinity oder die Grenzenlosigkeit im Sport

Infinity. Unendlichkeit. Endlosigkeit. Oder auch Grenzenlosigkeit. Mein persönliches Sportlied des Jahres 2014. Obwohl diese Version bereits aus dem Jahr 2008 stammt. Im Zuge des Umstiegs auf den Mac ist das Lied aus einer alten „Sport-Playlist“, die ich neben ein paar Anderen dann doch retten konnte, wieder auf meinen iPod Shuffle gewandert.

Warum gerade dieses Lied? Weil es DAS Lied war, bei dem ich 2014 jedes Mal meine Grenzen überschreiten konnte. Für ein paar Minuten noch mehr geben konnte. Die 110% statt nur 100%. Meine ultimative Motivation. Sowohl beim Kraft- als auch beim Ausdauertraining. Egal wie müde, kraftlos und kaputt ich zu diesem Zeitpunkt bereits war. Es war der berühmte Tick mehr, der neben regelmäßigem Training und einer gesunden, ausgewogen Ernährung für eine konstante Leistungssteigerung notwendig war.

Und weil mich der Text dieses Liedes vor Jahren eines gelehrt hat: Mehr Vertrauen haben und es weiter ausbauen. Das Vertrauen in mich und in meine Kräfte. Mein ganz persönliches Selbstvertrauen. Und, dass ich mir die Zeit geben und nehmen muss. Weil eine sportliche Leistung nicht von heut auf morgen kommt. Sondern viel Ausdauer, Mut, Geduld, Durchhaltevermögen und vor allem Disziplin verlangt.

Etwas, woran es mir nach 6 Jahren Training nicht mehr mangelt. Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Pausen in diesen Jahren, nach denen ich mich wieder mühsam nach Oben kämpfen musste. Quasi wieder von vorn beginnen musste. Doch es waren genau diese Hürden, die mir gezeigt haben, dass man alles überwinden kann wenn man nur wirklich will. So wie leichter Schmerz beim Sport (im Sinne von Anstrengung und Muskelkater). Der vor allem beim Krafttraining einfach dazu gehört, weil er nahezu unvermeidbar ist wenn man Muskeln aufbauen will. Und der meistens genauso schnell vergeht wie er kommt. Der aber zugleich abhärtet und einen wachsen lässt. Damit man eben gelegentlich auch über seine Grenzen hinaus gehen kann. Im täglichen Leben, beim Training oder bei Extremsportwettbewerben wie dem Wildsau Dirt Run. Meiner besten sportlichen Leistung des Jahres 2014.

Infinity. Mein Lied für die Grenzenlosigkeit im Sport. Eine Grenzenlosigkeit, die mir heute, bei meinem letzten 9,4km Lauf in diesem Jahr, bei -4,5 Grad Celsius quer durch den verschneiten Wald, einmal mehr bewusst geworden ist. Weil sie mich einfach alles überwinden und für eine Weile alles vergessen lässt. 🙂

Adieu 2014. Ich habe dich geliebt und zugleich gehasst. Ausgleich also. Was 2015 wohl für Herausforderungen mit sich bringen wird…? 😉

Here’s my key
Philosophy
A freak like me
Just needs infinity

Relax
Take your time

And take your time
To trust in me
And you will find
Infinity, infinity

And take your time
To trust in me
And you will find
Infinity, infinity

The time goes by
So naturally
Why you’ll receive
Infinity

Here’s my key
Philosophy
A freak like me
Just needs infinity

Relax
Take your time

And take your time
To trust in me
And you will find
Infinity [x7]

And take your time
To trust in me
And you will find

The time goes by
So naturally
Why you’ll receive
Infinity

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/gurujoshproject/infinity2008.html)

~

Ihr Lieben, ich wünsche euch von Herzen eine lustige Silvesternacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Möge 2015 für euch alle ein absolut großartiges Jahr werden! 🙂

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Ein Gedanke zu „Infinity oder die Grenzenlosigkeit im Sport

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