PABUCA – FOOD

A traditional Sunday in Vienna. Means either grabbing the kids, the dog, the friends, the family and the next door neighbor and leave the city to spend time outside in the beautiful nature that surrounds Vienna – the hills, the fields and the woods – or it means staying together in the city.

But in every case it means having a typical Austrian cake like Topfenstrudel, Apfelstrudel, Sachertorte or Gugelhupf with a cup of coffee in the afternoon. Sometimes also having only a cup of coffee, as for many people in Vienna, coffee like a Wiener Melange is food.

So if you ask for food & traditions in Vienna, this is definitely one of the „oldest“ traditions. 🙂

In my case it was Topfenstrudel with a Wiener Melange from “Julius Meinl”, which is a very old Vienna “institution” (Julius Meinl AG). Something that is even better when you eat it during a break because of rain on a 27,5 km mountain bike training tour through the Wienerwald. 😉

This is my contribution for PABUCA`s theme of the week.

IMG_0806 Kopie_cl050_Kopie_cl048_kopie_clPS: If I had more time I would have taken pictures of the typical Vienna „Kaffeehaustradition“. But since my Wildsau competition takes every minute of my spare time for training, I have to cope with this. I hope you like it anyway. 🙂

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Mut & Chancen oder nächtliche Gedanken zu einem Zitat

Chancen. Wie viele Chancen verdient ein Mensch? Ist es eine? Sind es zwei? Oder doch mehrere? In diesem Fall sind es drei.

„You couldn’t erase the past. You couldn’t even change it. But sometimes life offered you the opportunity to put it right.“
[Ann Brashares]

Manchmal muss wohl eine gewisse Zeit im Leben verstreichen und der richtige Moment kommen. Wo man seinen Mut zusammenkratzt, und sich doch wieder bei einer Person meldet. Obwohl diese einen längst abgeschrieben hatte und die Chancen einer Antwort folglich gleich Null sind.

Ja, den Mut haben, sich auf eine Sache oder einen Menschen einzulassen. Etwas zu versuchen. Wenn man es wirklich will. Egal wie viel Überwindung es kostet, den eigenen Stolz hinunterzuschlucken. Wie viel Kraft man aufbringen muss, um sämtliche Ängste zu besiegen. Und wie viel Courage es letztendlich bedarf, Wünsche in Taten umzusetzen.

Den Mutigen gehört die Welt. Weil sie für ihr Glück kämpfen. Was auch immer das für sie persönlich bedeutet. Das war immer schon so und das wird sich auch hoffentlich in Zukunft nicht ändern. Zumindest nicht solange es Menschen mit Mut und Courage gibt. Und Menschen, die Mut machen.

Ja, es hat uns beide viel Mut und Überwindung gekostet. Ihn, sich bei mir zu melden. Mich, zu antworten.

Ob er diesmal in meinem Leben bleiben möchte oder sich nach ein paar Monaten doch lieber wieder in den Wal-Modus begibt, abtaucht und davon schwimmt – die Zukunft wird es weisen. Ich bleibe jedenfalls vorsichtig und skeptisch, obwohl ich meine Antwort bis jetzt keine Sekunde bereut habe. Mensch mit sehr großem, wenn auch schon oft geklebtem Herzen eben. 😉

PABUCA – MOVIETITLES

Movietitles. This is a really hard topic for a non movie person like me (even though after nearly 7 months, I’ve been at the cinema tonight, watching „can a song save your life“ with my best friend from Innsbruck :-D). But I’ve taken some pictures with my iPhone in the morning on my way to work, and with the peer-review from D. (thanks again honey) I know that they will fit this PABUCA topic. 😉

– FACK JU GÖHTE (GER, 2013)

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– PANIC ROOM (USA, 2002)

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– CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO (GER, 1981)

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Stuffed Hokkaido (vegetarisch)

Gefüllter Hokkaido Kürbis mit Schafskäse und Kräutern. Nachdem der Herbst nun auch bei mir offiziell angekommen ist habe ich beschlossen, ihn mit meinem Lieblings-Herbstgericht einzuläuten. Es stammt ebenfalls aus der Kategorie „einfach, schnell und simpel“, ist superlecker und obendrein auch noch sehr gesund. Perfekt für kühle Herbsttage und Gemüsejunkies wie mich. 🙂

Die Zubereitungszeit beträgt ca. 15 Min. Die Zeit im Backrohr ca 30 Min.

Man benötigt:

  • Hokkaido Kürbis
  • Melanzani
  • Zucchini
  • Grünen, gelben und roten Paprika
  • Roten Zwiebel
  • Rote und/oder gelbe Paradeiser
  • Schafskäse
  • Kräuter, zB. von Sonnentor „Alles im Grünen“
  • Salz & Pfeffer
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die Zutaten

Anschließend alle Zutaten waschen und den Kürbis in der Hälfte teilen. Alle Kerne entfernen und die Kürbishälfte gut aushöhlen (die Kerne und das Fruchtfleisch halten sich in einer Glasschüssel mit Frischhaltefolie durchaus 24h im Kühlschrank und man kann daraus am nächsten Tag z.B. eine leckere Suppe machen).

Danach die Kürbishälften für 5-10 Minuten im Wasser kochen lassen damit sie etwas weicher werden. Ein guter Zeitpunkt um das Backrohr einzuschalten, denn das sollte man auf 180°C (Heißluft) vorheizen.

Während der Kürbis im Wasserbad köchelt das Gemüse und den Schafskäse kleinschneiden. Das Gemüse anschließend mit etwas Pfeffer sowie den Kräutern vermischen. Wer möchte kann auch ein wenig Salz hinzufügen. Mir persönlich ist der Schafskäse salzig genug.

Danach den Kürbis aus dem Wasserbad nehmen, abtropfen lassen und das Gemüse in den Kürbis füllen. Schafskäse oben drauf geben und nach Belieben noch ein paar Kräuter hinzufügen.

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… ab in den Ofen! 🙂

Den Kürbis nun für 25-30 Minuten im Ofen garen lassen (je nachdem wie weich man ihn haben möchte).

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the stuffed hokkaido 🙂

In diesem Sinne: Mahlzeit und viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

Song of the night: Ski King – Going To The Run

Going to the run. Das kann ich zwar grad nicht und möchte ich auch nicht, aber schlafen funktioniert leider auch nicht. Obwohl das Wetter und die Uhrzeit durchaus dazu einladen.

Meine Gedanken drehen sich wieder einmal im Kreis. Von der Gegenwart bis zur Zukunft und zurück in die Vergangenheit. Bleiben bei Nächten mit Freunden in meiner ehemaligen Lieblingsbar hängen. Um diese Uhrzeit nicht selten die Letzten. Der harte Kern, der sich neben musikalischem Fachsimpeln über Texte, Alben, Bands und Gigs noch im Tischfussball oder bei einer Runde Darts gematcht hat. Bei Zigaretten, Whiskey, Cider, Cola, Vodka und Bier. Manchmal auch durcheinander und manchmal mit schlimmen Kopfschmerzen am nächsten Tag. Selten für mich dafür umso öfter für den Rest. 😉

Und einmal mehr trauere ich dieser Zeit hinterher. Bis heute habe ich nämlich kein Lokal gefunden, dass es annähernd mit dem Roadhouse aufnehmen kann. Mit den coolen Leuten dort, den weltbesten Burgern und nicht zu vergessen, der verdammt guten Musik.

So please Ski, sing me to sleep. Like you did so many times before. 🙂

(Das Original stammt übrigens von Golden Earring).


I could bet on new-years eve
He’d call me up at night
From the other side of the world
Ed was always there alright
Ed’s got the looks of a movie star
Ed’s got the smile of a prince
He ride a bike instead of a car
I wanna be his friend

Dancing in the living room
With the ladies so nice
Like a child with a wisdom tooth
He’s just a friend of mine
Ed’s got the rings and the colors
Ed’s got the wind in his hair
He goes a riding with the brothers
He’s got a fist in the air

Going to the run, run Angel
Going to the run, run Angel
Well, heaven and hell came together that night
Only for you this time
Going to the run, forever Angel

One summer at the festival
Holding on real tight
On the back of a Harley
He took me for a ride in the sky
Ed’s got the looks of a movie star
Ed’s got the smile of a prince
He’d ride a bike instead of a car
I’ll always be his friend

Going to the run, run Angel
Going to the run, run Angel
And his wings started to shine so bright
Like a fire in the night
Going to the run, forever Angel

Going to the run, run Angel
Forever going to the run, run Angel
Well, heaven and hell came together that night
Only for you this time
Going to the run, forever Angel

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/goldenearring/goingtotherun.html)

Song of the day: Broilers – Wo bist du (du fehlst)?

Du fehlst. Mit zwei paar Wollsocken an den Füßen und eingehüllt in meine warme Winterjacke sitze ich hier am Balkon. Umringt von den mittlerweile sehr kargen Paradeiserpflanzen und blicke in die dunstige Ferne. Irgendwo weit unter mir zirpen unzählige Grillen und erinnern noch ein wenig an laue Sommernächte. Doch der kühle Windhauch kündigt einmal mehr an, was ich seit Wochen intensiv zu verdrängen versuche. Den Herbst.

Den ich einfach noch nicht so ganz wahrhaben kann, denn der kleine Hoffnungsschimmer protestiert lautstark und bettelt: „Bitte! Ein letztes Mal für heuer im See schwimmen. So zum Abschied. Das fehlt doch noch. Das war so… so gar nicht endgültig beim letzten Mal.“

Und er hat ja recht. Schließlich habe ich in den vergangenen Jahren im September tatsächlich noch meine Runden im See gedreht. Bin auf der Insel gesessen und habe in die untergehende Sonne geblinzelt. Wehmütig geseufzt und mich langsam von dem kühlen, glitzernden Wasser verabschiedet. Um dann noch einmal hineinzuspringen und ausgiebig durch die Wellen zu tauchen. Bis ich wieder bei meinem Steg angekommen bin.
Etwas, das mir heuer neben so manchem fehlen wird.

Ja, langsam wird es Zeit. Zeit, offiziell vom Sommer Abschied zu nehmen, um die nächste Jahreszeit mit all ihren Facetten genauso gebührend willkommen zu heißen.

Denn manchmal müssen wir im Leben etwas zurücklassen, um etwas Neues in uns aufnehmen zu können. Um weiterzugehen, anstatt irgendwann einfach stehenzubleiben. Auch wenns noch so weh tut.


Die Nächte heller
Dann, wenn du mit mir warst
Hassten die gleichen Bands
Wir liebten dieselben Bars
Wir brauchten nur uns
Ließen die Welt im Regen stehen
Wir waren uns sicher
Irgenwann wird’s auch der Rest verstehen
Wo auch immer du jetzt bist, ich weiß nur
Dass du mir hier fehlst

Wo bist du? Ich bin hier, du fehlst
Die Welt dreht sich, doch ich bleib stehen

Alle Lieder besser
Wenn du sie mit mir sangst
Unsere Nächte dauerten Tage
Immer weiter ohne Angst
Wir wollten dieses Palmending
Wir wollten unsere Anti Islands
Ich möchte sauer sein
Wir wollten doch alles teilen!
Ich weiß, Lebewesen kommen
und Lebewesen gehen
Das ist der Lauf der Dinge
Doch ich lauf nicht mehr, ich bleibe stehen

Wo bist du? Ich bin hier, du fehlst
Alles geht seinen Gang, nur ich bleib stehen

(Quelle: http://www.songtexte.com/songtext/broilers/wo-bist-du-du-fehlst-4b5937e6.html)