Mach es wie die Weltmeister oder Wildsau Dirt Run 2014

„Mach es wie die Weltmeister. Geh über deine Grenzen hinaus.“ Dies ist mein heuriges Motto für den Wildsau Dirt Run 2014.

Nur noch 42 Tage bis zum Start und ich muss zugeben, langsam werde ich nervös. Ausnahmsweise mal nicht wegen der Ausdauer, denn die ist durchs viele wandern und radln besser denn je. Heuer mache ich mir ein bissl mehr Sorgen wegen der Kraft. Mein letztes Krafttraining liegt nun doch schon über ein Jahr zurück und aufgrund der neuen, unbekannten Strecke mit noch unbekannteren Hindernissen frage ich mich ernsthaft, ob die bestehenden Muckis genügen werden. Denn ca 16km steil bergauf und bergab (die angegebenen 10km sind nämlich nur die bergauf Etappen und in Wahrheit rennt man viel mehr) mit zahlreichen Hindernissen und viel Dreck und Gatsch an Körper und Schuhen ist eine Herausforderung der etwas anderen Art. Eine, der ich mich heuer zum dritten Mal infolge stellen werde. 🙂

Bezüglich des „klassischen“ Krafttrainings mit Gewichten und Co habe ich leider nicht die mega Optionen. Zwecks notwendigem Job- und Uni-Prüfungs-Zeitmanagement sowie fehlendem Kleingeld für das Fitnessstudio meines Wunsches (eines mit netten, kompetenten Trainern und einem großen, ruhigen Cardiobereich, wo ich wieder im Anschluss an das Krafttraining eine Stunde gemütlich radeln und dabei lernen kann), werde ich wohl mehr oder weniger darauf hoffen müssen, dass die bestehenden Muckis in den Armen ausreichen und dass die Hindernisse nicht ganz so brutal sind. So schlecht beinander sind die ja zum Glück dann doch nicht. Und dann habe ich noch folgende Optionen:

A) vor der Arbeit laufen gehen und
B) nach der Arbeit heimradeln.

Dazu am Besten abwechselnd die lange Strecke über Schwechat bzw. die Kurze über den Berg radeln. Quasi Intervalltraining. 😉
Das Nonplusultra wäre natürlich laufen und radeln an einem Tag zu schaffen. Eine kurze Strecke laufen und eine lange Strecke radeln. Am nächsten Tag umgekehrt und anschließend ein Tag Pause zur Regeneration. 😀

Ob ich das konditionell schaffe und vor allem mit meinem Zeitmanagement vereinbaren kann weiß ich noch nicht. Zumal es da noch die größte Herausforderung zu meistern gilt: doppelt so viel schlafen und vor allem zeitig schlafen gehen (und nicht wie jetzt um 3 Uhr morgens an einem Blog schreiben weil irgendwie alles nur kein müdes Gehirn. Auch wenns Freitag Nacht ist und ich ausschlafen kann). Mein ewig leidiges Problem. 😦
Denn meine mehr oder weniger unfreiwilligen 4-5h Schlaf sind definitiv zu wenig um entsprechende sportliche und geistige Leistungen zu erbringen.

Dass nämlich 10h Schlaf nach einem intensiven Training wahrhaft Wunder im Körper bewirken können, habe ich gestern wieder festgestellt. Nach der 37km Radtour am Donnerstag nach der Arbeit war ich nämlich trotz massiven Gegenwindes ab der Hälfte der Strecke weder besonders geschlaucht, noch habe ich gestern beim Lauf direkt nach dem Aufstehen einen Muskelkater bzw schwere Wadeln verspürt. Einzig und allein das rechte Knie hat wieder leicht herumgezickt.
Für mich also ein deutlicher Zusammenhang zwischen genügend Regenerationszeit aka Schlaf und entsprechender Kondition. 🙂

Trotzdem muss ich zugeben, dass mich ein morgendlicher 30-45 Minuten Lauf auf nüchternem Magen immer noch mehr Überwindung kostet, als 2,5h radeln nach der Arbeit. Vielleicht weil ich am Rad immer das Gefühl habe, schneller vorwärts zu kommen und man dazwischen den Beinen auch kurz eine Pause gönnen kann, indem man sich einmal rollen lässt. 😉

Doch wie war das? Von nix kommt nix und manchmal muss man eben den inneren Schweinehund überwinden wenn man über seine persönlichen Grenzen hinausgehen will. Und wenn man bei so etwas verrücktem wie dem Wildsau Dirt Run mitmachen will erst recht. 😉

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5 Gedanken zu „Mach es wie die Weltmeister oder Wildsau Dirt Run 2014

  1. ich bin beeindruckt und ein bisschen neidisch. so sportlich wie du bin ich ja schon seit ewigkeiten nicht mehr unterwegs, aber ich wär sooo froh, wenn irgendwann nur mehr meine faulheit und nicht mein rücken die aktivitäten behindern würde 😦

      • Glaub trotzdem weiterhin dran dass es wieder gut wird. Auch wenns schwer fällt. Ich hab auch mal 1 Jahr mit einer Sehnenscheidenentzündung gekämpft und weiß wie zermürbend das alles sein kann. Man muss trotzdem irgendwie positiv denken.

      • ja ich versuchs eh und es gelingt mir auch oft, aber wenn ich schlechte tage habe fällts schon schwer. hab halt einfach schon wirklich die nase voll 😦 aber ja, es wird schon in den griff zu kriegen sein!

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