HOLIDAY SPECIAL – PABUCA TO GO: REFLECTIONS

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Special holiday. In meinem dreiwöchigen Urlaub gab es viele besondere Momente. Der See. Die Enten. Die Sonnenuntergänge und die Sonnenaufgänge. Das Schwimmen bei diesen. Die beiden Partys. Das Lachen und die Musik. Die grenzgeniale Zeit mit meinen Freunden. Dieser romantische … Weiterlesen

Nachtwind

Ich durchreise den Nachthimmel und suche ihn
Den Mond
Der sich heute verborgen hält

Und puste sie weg
Die Wolken
Die den Blick in die Ferne verwehren

Ich hole sie her
Die Sterne
Die in unendlichen Weiten leuchten und funkeln

Und fliege weiter
Zu dir
Um den Moment mit dir teilen zu können

Eleni Anthea, Wien, 30. & 31. August 2014

Ich weiß nicht wo du bist

Ich weiß nicht wo du bist.
Ob du noch hier oder bereits dort bist.
Noch nah oder schon fern bist.
Ob du nun angekommen bist.
Und ob du glücklich bist.

Doch ich weiß dass du da warst.
In meinem Traum.
So nah.
Dass es Zeit war.
Und dass es dein Abschied war.
Weil du nun gehen wirst.
Vielleicht für immer dort leben wirst.

Ich wünschte du hättest den Mut gehabt.
Und mir zum Abschluss persönlich Lebwohl gesagt.
Doch vielleicht werden wir uns eines Tages wieder sehen.
Und die Welt des Anderen dann auch verstehen.

Eleni Anthea, Wien, 24. August 2014

Mach es wie die Weltmeister oder Wildsau Dirt Run 2014

„Mach es wie die Weltmeister. Geh über deine Grenzen hinaus.“ Dies ist mein heuriges Motto für den Wildsau Dirt Run 2014.

Nur noch 42 Tage bis zum Start und ich muss zugeben, langsam werde ich nervös. Ausnahmsweise mal nicht wegen der Ausdauer, denn die ist durchs viele wandern und radln besser denn je. Heuer mache ich mir ein bissl mehr Sorgen wegen der Kraft. Mein letztes Krafttraining liegt nun doch schon über ein Jahr zurück und aufgrund der neuen, unbekannten Strecke mit noch unbekannteren Hindernissen frage ich mich ernsthaft, ob die bestehenden Muckis genügen werden. Denn ca 16km steil bergauf und bergab (die angegebenen 10km sind nämlich nur die bergauf Etappen und in Wahrheit rennt man viel mehr) mit zahlreichen Hindernissen und viel Dreck und Gatsch an Körper und Schuhen ist eine Herausforderung der etwas anderen Art. Eine, der ich mich heuer zum dritten Mal infolge stellen werde. 🙂

Bezüglich des „klassischen“ Krafttrainings mit Gewichten und Co habe ich leider nicht die mega Optionen. Zwecks notwendigem Job- und Uni-Prüfungs-Zeitmanagement sowie fehlendem Kleingeld für das Fitnessstudio meines Wunsches (eines mit netten, kompetenten Trainern und einem großen, ruhigen Cardiobereich, wo ich wieder im Anschluss an das Krafttraining eine Stunde gemütlich radeln und dabei lernen kann), werde ich wohl mehr oder weniger darauf hoffen müssen, dass die bestehenden Muckis in den Armen ausreichen und dass die Hindernisse nicht ganz so brutal sind. So schlecht beinander sind die ja zum Glück dann doch nicht. Und dann habe ich noch folgende Optionen:

A) vor der Arbeit laufen gehen und
B) nach der Arbeit heimradeln.

Dazu am Besten abwechselnd die lange Strecke über Schwechat bzw. die Kurze über den Berg radeln. Quasi Intervalltraining. 😉
Das Nonplusultra wäre natürlich laufen und radeln an einem Tag zu schaffen. Eine kurze Strecke laufen und eine lange Strecke radeln. Am nächsten Tag umgekehrt und anschließend ein Tag Pause zur Regeneration. 😀

Ob ich das konditionell schaffe und vor allem mit meinem Zeitmanagement vereinbaren kann weiß ich noch nicht. Zumal es da noch die größte Herausforderung zu meistern gilt: doppelt so viel schlafen und vor allem zeitig schlafen gehen (und nicht wie jetzt um 3 Uhr morgens an einem Blog schreiben weil irgendwie alles nur kein müdes Gehirn. Auch wenns Freitag Nacht ist und ich ausschlafen kann). Mein ewig leidiges Problem. 😦
Denn meine mehr oder weniger unfreiwilligen 4-5h Schlaf sind definitiv zu wenig um entsprechende sportliche und geistige Leistungen zu erbringen.

Dass nämlich 10h Schlaf nach einem intensiven Training wahrhaft Wunder im Körper bewirken können, habe ich gestern wieder festgestellt. Nach der 37km Radtour am Donnerstag nach der Arbeit war ich nämlich trotz massiven Gegenwindes ab der Hälfte der Strecke weder besonders geschlaucht, noch habe ich gestern beim Lauf direkt nach dem Aufstehen einen Muskelkater bzw schwere Wadeln verspürt. Einzig und allein das rechte Knie hat wieder leicht herumgezickt.
Für mich also ein deutlicher Zusammenhang zwischen genügend Regenerationszeit aka Schlaf und entsprechender Kondition. 🙂

Trotzdem muss ich zugeben, dass mich ein morgendlicher 30-45 Minuten Lauf auf nüchternem Magen immer noch mehr Überwindung kostet, als 2,5h radeln nach der Arbeit. Vielleicht weil ich am Rad immer das Gefühl habe, schneller vorwärts zu kommen und man dazwischen den Beinen auch kurz eine Pause gönnen kann, indem man sich einmal rollen lässt. 😉

Doch wie war das? Von nix kommt nix und manchmal muss man eben den inneren Schweinehund überwinden wenn man über seine persönlichen Grenzen hinausgehen will. Und wenn man bei so etwas verrücktem wie dem Wildsau Dirt Run mitmachen will erst recht. 😉

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Song of the night: Reinhard Mey – Gib mir Musik

Gib mir Musik. Weil ich nicht schlafen kann. Wieder einmal zu viele Gedanken, die völlig unnötig in meinem Kopf herumschwirren und dumme Fragen stellen. Die Träume heraufbeschwören, die ich begraben wollte. Vorerst zumindest. Weil sie unrealistisch sind und obendrein irgendwie weh tun. Zu sehr erinnern und zugleich Hoffnung schüren, wo es keine mehr gibt. Was bestimmt besser ist. Für uns beide. Und doch…

Nein, nicht weiter vordenken, nachdenken, querdenken, gegendenken, überdenken sondern für heute gar nicht mehr denken und dafür lieber von Reinhard Mey’s beruhigender Stimme in den Schlaf schaukeln lassen. Wie damals in Mamas Bauch. 😉


In der zugigen Markthalle, die auf meinem Schulweg lag,
War ein kleiner Plattenladen, bei dem lief den ganzen Tag
Ein Zehn-Schellack-Plattenwechsler, und dabei war auch ein Lied,
So ein Lied, wo es dich packt, daß du nicht weißt, wie dir geschieht.
Und da stand ich starr und hörte und mir blieb gar keine Wahl:
Ich mußt‘ es wieder hör‘n und wieder und nochmal und noch einmal.
Aber dafür hieß es warten: Zehn Lieder hin und zehn zurück,
Jedesmal ‘ne knappe Stunde für knapp drei Minuten Glück.
Das gab Ärger in der Schule, doch ich hab‘ mich nicht beschwert,
Die Musik war all die Nerverei und alle Schläge wert!

Gib mir Musik! Alles Gemeine ist verklungen,
All die Hänselei‘n, die Mißerfolge, die Demütigungen.
Die bitt‘re Niederlage ist in Wirklichkeit ein Sieg.
Gib mir Musik!

In der ersten Frühmaschine zwischen Frankfurt und Berlin,
Eingekeilt zwischen zwei Businessmen, das Frühstück auf den Knie‘n,
Den Walkman auf den Ohren, die Musik ist klar und laut,
Und ich wag‘ es kaum zu atmen, und ich spür‘ die Gänsehaut,
Wie ein mächt‘ger Strom von Wärme mich mit der Musik durchfließt,
Wie mir plötzlich, unwillkürlich Wasser in die Augen schießt.
Und ich weiß ich hab‘ natürlich kein Taschentuch im Jackett,
Und ich wein‘ einfach drauflos und auf mein Frühstückstablett.
Links und rechts die Nadelstreifen und ich heulend mittendrin.
Ob die Guten wohl sich wohl vorstellen können, wie glücklich ich bin?

Gib mir Musik, um mir ein Feuer anzuzünden,
Um die dunklen Tiefen meiner Seele zu ergründen,
Meine Lust und meine Schmerzen, Narben, die ich mir selbst verschwieg.
Gib mir Musik!
In die leere Hotelhalle heimwärtsstolpern, nachts um drei.
Noch ein Abend voller Lieder, noch ein Fest ist jetzt vorbei.
Der Portier döst hinterm Tresen, soll es das gewesen sein?
Noch ganz kurz zusammensitzen, das letzte, letzte Glas Wein…
Und jetzt steht da dies Klavier und Manni rückt den Sessel ran,
Streicht ganz sacht über die Tasten, fängt zu spielen an und dann
Läßt er Töne funkeln, perlen und wie Sternenstaub aufweh‘n,
Läßt die Melodien fließen, läßt kleine Wunder gescheh‘n.
Und er rührt dich und er schürt dich und zerreißt dich Ton für Ton,
Bis du glaubst, dein Herz zerspringt in einer Freudenexplosion!

Gib mir Musik! Die Träume, die längst aufgegeben,
Verschüttet in mir verdorr‘n, beginnen wieder aufzuleben,
Und ich weiß, daß ich jede verlor‘ne Chance noch einmal krieg.
Gib mir Musik!
(Quelle: http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/gib-mir-musik)

Unvergesslich oder happy 94!

Unvergesslich. Es gibt Momente im Leben, die werde ich nie vergessen. Nicht weil ich sie hier niederschreibe, sondern weil sie so emotional und bewegend sind, dass ich sie für immer in Erinnerung behalten werde.

Heute war so ein unvergesslicher Moment. Wie meine nun 94 jährige Großtante ihre Wohnungstüre aufgemacht hat, mich hinter meiner Oma erblickt hat und zu strahlen begonnen hat wie ein kleines Kind. Sich tausendmal mehr über meinen Überraschungsbesuch gefreut hat, als über all die Blumen und die Geschenke die sie die Tage zuvor bekommen hat.

Ein Moment, wo ich wieder einmal gespürt habe, dass es sie tatsächlich gibt. Bedingungslose Liebe. Und dass es in meiner Familie so viele Menschen gibt, die mich wahnsinnig lieben und die mir dies so liebevoll und offenherzig zeigen, dass mich besondere Situationen immer wieder aufs Neue treffen und zu Tränen rühren, weil ich diese Liebe bis in die Tiefen meines Herzens spüre.

Eine Liebe, die vielleicht selbstverständlich ist oder sein sollte, die für mich jedoch trotzdem etwas ganz Besonderes ist. 🙂

Happy birthday Tante M.! Mögest du noch lange so gesund und fit bleiben, Marmelade einkochen und Malakofftorte ohne Punschglasur zubereiten, damit sie auch deine Urenkerl essen können. 🙂

Song of the day: Adel Tawil feat. Matisyahu – Zuhause

Adel Tawil. Eigentlich ist seine Musik ja nicht so ganz mein Fall, doch dieses Lied hat mich mitten ins Herz getroffen. Genauer gesagt diese eine Zeile:

„Zuhause ist da wo deine Freunde sind.“

Weil ich nach Abschluss meines Studiums oder vielleicht schon währenddessen für eine Weile ins Ausland gehen möchte und weiß, dass auch die Entfernung mich niemals von meinen Freunden trennen wird. Weil sie immer in meinem Herzen sind. 🙂


Glaub mir irgendwann
Wird die Liebe regieren
Wir haben nichts mehr zu verlieren
Die Zeit lässt die Wunden heilen
Du bist genau wie ich und nicht allein
Ich bin nah bei dir, gemeinsam schaffen wir Großes hier
Das Spiel der Spiele steht bereit
Schalt Alles in dir ein, es ist soweit

[Matisyahu]
Ruthless, they want my heart tonight
I’ma run these lies till my insides shine
And I’ll find some peace of mind, yeah
Ruthless, they want my heart tonight
I’ma run these lies till my insides shine
And I’ll find some peace of mind

Komm wir bring‘ die Welt zum Leuchten
Egal woher du kommst
Zu Hause ist da wo deine Freunde sind
Hier ist die Liebe umsonst

[Matisyahu]
Feel my mighty blow
Let these clouds lay low
As I land with my feet on the ground and go, go, go
My destiny I need to know
Chasin‘ dreams, which way will the wind blow
Watchin these, but I can’t let go
Just want to watch your kingdom grow
No one think as I run up rainbows
My pain glows, only the insane know
How to dance under moon as the wolves‘ cry moans
In the middle of the darkness I found my zone
You my love, I’m never alone
Even when you’re so very far from home

Sag mir, wie lange wir noch hier stehen
Bis wir endlich so weit sind, dass wir uns in die Augen sehen
Zeig mir, dass es anders geht
Lass uns zusammen singen bis uns die Welt zu Füßen liegt

Komm wir bring‘ die Welt zum Leuchten
Egal woher du kommst
Zu Hause ist da wo deine Freunde sind
(Feel my mighty blow)
Hier ist die Liebe umsonst

Ich weiß genau, dass alles besser werden kann
Wenn ich ganz fest dran glauben, dann schaff ich es irgendwann

[Matisyahu]
All of my life I’ve been running from the knife
Under the gun, I know I got this life

Komm wir bring‘ die Welt zum Leuchten
Egal woher du kommst
Zu Hause ist da wo deine Freunde sind
(Feel my mighty blow)
Hier ist die Liebe umsonst

Zu Hause ist da wo deine Freunde sind
Zu Hause ist da wo deine Freunde sind

(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/adeltawil/zuhause.html)