Geocaching oder wo radle ich denn heute hin?

Geocaching. Eine auf GPS Koordinaten basierende Outdoor-Schatzsuche, mit 2.333.647 aktiven Geocaches und über 6 Millionen GeocacherInnen weltweit (Quelle: http://www.geocaching.com). Über 48.000 Geocaches befinden sich davon in Österreich (Quelle: http://aj-gps.net). Ziel des Spiels: Menschen an besondere Orte führen.

Ein Hobby mit einem irrsinnig hohen Suchtpotential. Kann man es doch nahezu zu jeder Uhrzeit und fast überall ausüben. Am Tag und in der Nacht. Am Heimweg von der Arbeit oder zur Abwechslung im Urlaub. Alleine oder mit Kind und Kegel. Egal auf welchem Kontinent und egal in welchem Land. Geocaches existieren fast überall. Sogar im Weltall ist eine Suche möglich. Wenn man über ausreichend Kleingeld verfügt, um der ISS einen spontanen Besuch abzustatten. 😉

Mein bisher coolstes Geocaching Erlebnis? Der Nachtcache „Alien“ (GC25JV4) gemeinsam mit FreundInnen. Damals noch ohne GPS Gerät und ausschließlich mit Handys, Taschenlampen sowie Proviant ausgestattet, ein echtes Querfeldein-Erlebnis durch den Badner Wald. Und das mitten in der Nacht. Oh was haben wir geflucht und gelacht! 😀

Sowie natürlich der eine Nachmittag auf Naxos. Wo wir bei gefühlten tausend Grad, spontan den Berg mit der verfallenen Höhlen-Kapelle namens „Kaloritsa“ erklommen haben (GC28CBH). Irgendwo im Nirgendwo. Kaum waren wir mit dem Loggen fertig, kam ein älteres Ehepaar ebenso schnaufend oben an. Steirer, wie sich schnell herausstellte. Tja, die Welt ist ein Dorf. Vor allem unter den Geocachern 😉 Und die Aussicht von dort oben, die war Mega! Hätten wir definitiv nicht gehabt, wenn wir uns nicht zwecks des Geocaches da hinauf gequält hätten. 🙂

Aussicht von der Kaloritsa RuineAm liebsten kombiniere ich geocaching mit Sport. Radfahren, mountainbiken oder wandern.
Gestern wars dann endlich soweit. Bei traumhaft schönem Wetter startete ich die erste Geocaching-Radtour 2014. Von Wien gings zuerst nach Vösendorf und von dort weiter nach Hennersdorf, Biedermannsdorf, Laxenburg und Guntramsdorf. 28,51 Kilometer und rund 3,5h später kam ich dann beim vereinbarten Treffpunkt in Guntramsdorf an.

Aktuelle Statistik: 359 Funde seit 14. April 2012. Gefundene Geocaches an diesem Tag: 8. Nicht gefunden: 1, dafür eine intensive Begegnung mit Dornen gehabt. Gehört auch dazu 😉

Hier einige Bilder die auf der letzten Etappe entstanden sind.

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2 Gedanken zu „Geocaching oder wo radle ich denn heute hin?

  1. wow, da warst du aber fleißig! ich hab anfangs mit dem iphone auch fleißic gecached, aber jetzt gehts mir meistens so, dass ich dann doch eher fotografiere und vergesse zu schauen, ob es grade nen cache gibt. ärgert mich eigentlich, wo wir die ganzen parktouren gemacht haben innerhalb des letzten jahres. aber vielleicht sollte ich mir einen reminder schreiben und irgendwann denk ich dran 🙂 allerdings muss ich sagen, dass das iphone gps halt oft nicht so das wahre ist und das finden ziemlich schwer macht. schöne fotos – da hat sich die tour auf jeden fall ausgezahlt!

  2. Danke 🙂 Bei mir ists oft umgekehrt! Ich bin beim Radeln manchmal so aufs Navigieren und Suchen fixiert, dass ich aufs Fotografieren vergesse. Obwohl die Digicam fast täglich mein Begleiter ist. Ich sollt echt wieder mehr fotografieren. Hab das in letzter Zeit sträflich vernachlässigt 😦
    Das GPS Gerät (Garmin Dakota) ist da schon ziemlich super weil sehr genau. Kann ich dir echt empfehlen wenn du gerne geocachen bzw wandern gehst. Nachteil: du musst halt regelmäßig Pocket Queries mit den Geocaches draufladen damit die auf der Karte angezeigt werden (und noch ein Ding, dass du nicht zuhause liegen lassen solltest ;-)). Blöd nur, dass du nur 2000 Geocaches auf das Gerät laden kannst. Liegt glaub ich am internen Speicher und auf die externe Speicherkarte kannst die nicht laden. Und allein in Wien gibts ja weit über 2000 Geocaches, dh spontan mal wo suchen ist mit unter ein bissl eine Glücksache. Weils halt auch nicht immer up to date ist. Habs aber endlich gschafft, wirklich gute Pocket Queries für die Gegenden in denen ich mich so bewege zu erstellen, also sind in dem Gebiet, alle noch nicht gefundenen Geocaches sichtbar 😀 und falls ich mal ganz woanders hin fahre, weiß ichs eh meistens rechtzeitig genug ums planen zu können.
    Mit dem iPhone hast da eh noch Glück! Der Blackberry ist dazu gar nicht zu gebrauchen. Abweichung von ~50-100 Meter 😦 Außerdem gibts für den keine gscheite App. Ich sag nur Querfeldein in der Dunkelheit durch den Wald. Der „Alien“ Multi ist mit rund 2h angegeben und wir haben fast 5h gebraucht – aber den Cache dann gegen 3 Uhr Früh doch gefunden (obwohl wir dazwischen 2x aufgeben wollten – die Ovomaltine Kekse und die Flasche Rotwein, die wir für diesen besonderen Samstag Abend mitgenommen hatten, haben uns bei Laune gehalten ;-)). 😀

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