Gemüseauflauf mit Feta & Kräutern (vegetarisch)

Gemüseauflauf mit Feta und Kräutern. Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte und meine erste, selbst kreierte Speise. Einfach, schnell, simpel und im Bedarfsfall ein ideales „Restlessen“. 😉 Die Idee dazu kam mir, weil ich total auf griechischen Salat stehe und mir irgendwann dachte: „eigentlich müsste man den ja auch warm und ohne Essig essen können.“ Also Gurke mit Zucchini getauscht und später Melanzani und Champignons hinzugefügt. 🙂 Die Zubereitungszeit beträgt ca 15 Min. Die Zeit im Backrohr ca 30 Min. Man nehme: – Feta – Roten Zwiebel – Grünen, gelben und roten Paprika – Melanzani – Zucchini – Paradeiser – Champignons – Kräuter zB. von Sonnentor „Alles im Grünen“ – eine ofenfeste Auflaufform

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die Zutaten (so begeistert von meinen Sonnentor-Kräutern, dass ich das Wort „special“ auf der Tafel vergessen habe :-D)

Anschließend die Zutaten in kleine Stücke schneiden und schichtweise in die Auflaufform geben. An dieser Stelle sollte man auch das Backrohr auf ca 180 Grad (Heißluft) vorheizen. Meine Reihenfolge ist: 1) Paradeiser 2) Zucchini 3) Feta 4) Melanzani 5) Champignons 6) Paprika gelb / rot / grün 7) Zwiebel 8) Paradeiser 9) Feta 10) Kräuter Zum Schluss kommt noch ein Schuss Olivenöl darüber. Salz gebe ich absichtlich nie dazu weil der Feta ohnehin schon sehr salzig ist. Pfeffer und Muskat vergesse ich meistens, kann man aber zwischen die einzelnen Schichten geben. 🙂

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… und jetzt ab damit in den Ofen 🙂

Danach heißts ab damit in den Ofen und bei 180 Grad auf mittlerer Schiene für 25-35 Min garen lassen (je nachdem wie weich man das Gemüse haben will). Da ich leider keinen Dampfgarer habe, kommt auch eine Schüssel mit Wasser in den Ofen. Hat meiner Meinung nach den gleichen Effekt 😉

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der fertige Auflauf 🙂

Nachdem es sich hierbei ja um ein mediterranes Gemüse-Käse-Gericht handelt, würde ich allen die gerne ein Stück Brot dazu essen Ciabatta empfehlen. Dazu kann ich folgenden meiner Lieblings-Rotweine empfehlen, der auch gut zu Käse passt: Ein Cabernet Sauvignon mit dem schönen Namen „Luz Maria“. Jahrgang: 2012. Herkunft: Valle Central, Chile. Geschmackskategorie: füllig & fruchtig. (gibt`s beim Spar um ca € 4,-) In diesem Sinne: viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken! 🙂

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The Rolling Stones oder „You Can’t Always Get What You Want. But Sometimes“ ;-)

The Rolling Stones. Zuerst mochte ich sie gar nicht. Nicht einmal ein bisschen. War als Teenager einfach nicht meine Musik. Und auch die Jahre danach habe ich sie lediglich beiläufig im Radio wahrgenommen.

Anfang 2012 saß ich dann mit meinem Vater im Auto. Wir waren am Heimweg von der Arbeit und ich hatte einen echten Sch***tag. Es lief so ziemlich alles schief und ich war so richtig gepisst. Wollte nicht reden, sondern einfach nur wütend aus dem Fenster starren. Und endlich meine Ruhe haben. 😀
Als wir dann am Margaretengürtel bei einer Ampel standen, spuckte sein iPod plötzlich „You Can’t Always Get What You Want“ aus. Ich sah ihn nur schief an und meinte: „Danke auch Papa. Genau das brauch ich jetzt. Ich weiß selbst dass man nicht immer alles haben kann.“
Und er:
„Kind, ich hab damit nichts zu tun. Ehrlich!“
Woraufhin ich ihm meinen „don’t-fuck-with-me-eine-Augenbraue-hoch-gezogen-Blick“ zuwarf und er mit seinem üblichen „you-sure?-Blick“ antworte. Selbstverständlich dieselbe Augenbraue hochgezogen. Unsere langjährig erprobte Vater-Tochter-Connection. 😉
Während wir also noch mit unseren speziellen Vater-Tochter-Blicken und „wer-fängt-jetzt-zuerst-zu-grinsen-an“ beschäftigt waren, sprang die Ampel natürlich auf Grün und die Autos hinter uns hupten. Woraufhin wir beide zugleich loslachen mussten. Alles war einfach nur irre komisch und schräg. Und mein Tag, der war wieder einmal gerettet. 😀

Seitdem musste ich jedes Mal beim Klang von Mick Jaggers Stimme an diesen Moment im Auto denken und wie blöd grinsen. Was dazu führte, dass ich mir ein paar Monate später, nach einem Friseurbesuch, spontan beim Libro nebenan die Kompilation „Grrr!“ kaufte. Ich wollte ihnen noch einmal eine Chance geben. Eine der besten Entscheidungen in Sachen Musik wie ich zwei Tage später feststellte. 🙂

Als ich dann letztes Jahr zum Geburtstag von meiner lieben Freundin J. das Buch „I’m with the Band: Confessions of a Groupie“ von Pamela Des Barres geschenkt bekam, tat mein Herz erneut einen Hüpfer. Die gute Frau beschreibt in dieser Autobiographie ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, in feinstem, kalifornischen LA Slang ihr Leben mit Bands der 60er u 70er Jahre und ihre Liebe zu den Beatles und Mick Jagger. Ein Buch über Sex, Drugs & Rock Music. Ein krasser Gegensatz zu meiner sonst eher üblichen brain-out-Chick-Lit-Literatur. 😉
Und ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor zwei Monaten am Küchentisch gesessen bin. Maximalst geölt, ja fast schon stoned angesichts ihrer bewegenden Worte. Breit gegrinst und zugleich geheult hab, als ich das Buch beiseite legte. Selig und glücklich war ich. Bis zum abwinken. Und zugleich voll mit Ehrfurcht und Traurigkeit darüber, dass das Buch nun zu Ende war. Und nachdem ich die Monate davor ja fleißig die Stones gehört hatte, wünschte ich mir danach nur eines: The Rolling Stones live sehen. Mick Jagger’s Stimme live hören und sehen, ob er trotz seines Alters immer noch so viel zu bieten hat. Ob er besser ist als im Studio und mit seinen Songs live auch so viel in mir auslösen kann (und nein, ich bin kein Groupie).
Ja, seit dem Ende dieses Buches sind die Stones endgültig fixer Bestandteil meines Lebens. 😀

Als ich dann letzte Woche via Radio von dem Konzert erfuhr, musste ich meinem Vater als alten Stones Fan natürlich umgehend Bericht erstatten. Dieser war sofort von der Idee begeistert und ich versprach mich um die Karten zu kümmern. Was sich heute Früh wieder als absolute Odyssee erwies. Hibbelig und kribbelig saß ich eine halbe Stunde früher als üblich in der U-Bahn. Damit ich ja rechtzeitig im Büro ankomme, wenn der Kartenvorverkauf beginnt. Und es ging sich gerade noch rechtzeitig aus.
Um 08:58 startete ich den Computer. Pünktlich zum Kartenverkauf um 09:00 waren die Server bereits völlig überlastet. „Ohgottohgottohgott“ dachte ich nur. Um 09:05 lagen meine Nerven endgültig blank. Stand da doch glatt: „das gewünschte Kontingent ist derzeit nicht verfügbar.“ Daraufhin habe ich innerlich die günstigsten Stehplatztickets um €98,- wehmütig verabschiedet. Und verzweifelt meinen Vater angerufen. Was tun? Sitzplatz Kategorie C zum selben Preis kam für mich nicht in Frage. Sitzplatz Kategorie B kostete schon €148,30. „Ja sind die denn wahnsinnig?!“ die Worte meines Vaters. Ich war nur noch ein kleines Häufchen Elend. Tschüss Stones. Das wars dann.
Doch dann erschien auf dem zweiten Tab plötzlich die Option der gewünschten Stehplatztickets. Halleluja! Mein Herz begann zu rasen und mein Puls war so hoch wie bei einem meiner Bergaufläufe. „Hoffentlich funktioniert es bis zur Bezahlung und stürzt nicht ab. Bitte bitte. Braves System“ versuchte ich den Server zu beschwichtigen. Und ich hatte wieder einmal Glück. Der Server war mir freundlich gesinnt und um 09:23 bekam ich die Benachrichtigung, dass ich nun stolze Besitzerin zweier Konzerttickets für die „On Fire“ Tour der Rolling Stones sei. Woraufhin ich einen Freudenschrei los ließ und wie ein aufgescheuchtes Hendl aus meinem Zimmer rannte um meinen ArbeitskollegInnen von meinem Clou zu berichten. 😀
Wie war das?

„You can’t always get what you want.
But if you try sometimes well you might find.
You get what you need”

Dem stimmte dann auch noch das chinesische Glückskeks zu Mittag zu:

„You find the solution for every difficult situation“.

Wahnsinn! Was für ein Tag! Unglaublich. Unfassbar. Genial! 😀


PS: ich hoffe der Beitrag wirkt jetzt nicht völlig pietätlos. Ich habe natürlich von dem tragischen Tod von L’Wren Scott gehört. Sowas wünsche ich niemandem 😦 Ich hoffe, dass die Musik Mick Jagger helfen wird, darüber hinwegzukommen. So wie er mir schon unzählige Male mit seiner Musik geholfen hat.

song of the day: Damien Rice – 9 Crimes

Damien Rice. Einer meiner absoluten Lieblingskünstler. Macht Musik, die unter die Haut geht. Wunderschön. Melancholisch. Tiefgründig. Musik, die schier unfassbares in mir auslöst. Mir manchmal regelrecht die Brust zuschnürt. Mich kaum noch atmen lässt. Mir zeitweilig sogar Tränen in die Augen treibt. Mich erinnert. Zum Beispiel an das Konzert von ihm. Am 11. Juli 2012 im WUK. Gemeinsam mit meiner lieben Freundin J. Mein Geburtstagsgeschenk an sie.

Heute Abend erinnert mich sein Lied „9 Crimes“ an einen Menschen, der nicht nur einmal zu mir gesagt hat: „bitte halte mich. Bitte lass mich niemals gehen. Darf ich dich bitte behalten? Geht das?“

Ja, diesen Menschen als Freund behalten. In meinem Leben. Das wollte ich. Doch langsam überkommt mich immer stärker das Gefühl, dass dieser Mensch nicht bleiben wollte. Weil eine andere Person meinen Platz eingenommen hat. Und dass ich einem Menschen wieder einmal dann doch nicht so wichtig war.

„9 Crimes“
(feat. Lisa Hannigan)

Leave me out with the waste
This is not what I do
It’s the wrong kind of place
To be thinking of you
It’s the wrong time
For somebody new
It’s a small crime
And I’ve got no excuse

Is that alright?
Give my gun away when it’s loaded
Is that alright?
If u don’t shoot it how am I supposed to hold it
Is that alright?
Give my gun away when it’s loaded
Is that alright
With you?

Leave me out with the waste
This is not what I do
It’s the wrong kind of place
To be cheating on you
It’s the wrong time
She’s pulling me through
It’s a small crime
And I’ve got no excuse

Is that alright?
I give my gun away when it’s loaded
Is that alright?
If you dont shoot it, how am I supposed to hold it
Is that alright?
I give my gun away when it’s loaded
Is that alright
Is that alright with you?

Is that alright?
I give my gun away when it’s loaded
Is that alright?
If you don’t shoot it, how am I supposed to hold it
Is that alright?
If I give my gun away when it’s loaded
Is that alright
Is that alright with you?

Is that alright?
Is that alright?
Is that alright with you?
Is that alright?
Is that alright?
Is that alright with you?

No…
(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/damienrice/9crimes.html)

Big City Life oder Wien entschleunigt

Wien. Ich wohne jetzt seit einem Jahr hier. Gesehen hab ich aber längst noch nicht alles. Gestern war ich zum Beispiel zum ersten Mal im ominösen Stadtpark. Der war bis dato für mich nur klingender Name einer U4 Station und Objekt zahlreicher Erzählungen. 😀

Er hat mich im ersten Moment ein wenig an den Central Park in New York erinnert. An einen schönen, sonnigen Tag. Klassisch, wie man ihn aus zahlreichen Filmen kennt. 😉

Saßen und lagen doch überall auf den Wiesen Menschen auf Decken in der Sonne. Mit Büchern oder Musik in den Ohren. Machten ein Schläfchen oder plauderten miteinander. Verliebte Pärchen lachten und schmusten. Irgendwo spielte sogar jemand auf einer Gitarre. Und trotz der vielen Menschen und Kinder war es erstaunlich ruhig. Ausgeglichen. Unglaublich entspannt! Da gabs keine raunzenden und heulenden Kinder. Keine genervten oder gestressten Eltern, kein Gezanke. Nur fröhliches herumgewusel bei den Spiel- und Sportstätten und gelassene Menschen. Und lauter glückliche Gesichter. 🙂

Ja, es war, als hätte die Sonne und ihre wohltuende Wärme die Menschen mit einem Schlag entschleunigt. Ihnen für einen Nachmittag den ganzen Stress weggenommen und stattdessen eine gehörige Portion Frühjahrsmüdigkeit verpasst. Zum Energie holen und Auftanken der Reserven.

Cherry blossomsDieses Gefühl war auch am Abend noch deutlich zu spüren als ich über den Stephansplatz und die Kärntnerstraße Richtung Oper ging. Überall Menschen, die mit einem Eis in der Hand den lauen Vorsommerabend genossen haben. Einer der wenigen Abende, wo ich die Innenstadt weniger als Touristenmetropole beäugt habe und mir zum ersten Mal die Schönheit Wiens bewusst wurde. Ja, dachte ich mir, Wien ist nicht umsonst die Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Und ich, das ehemalige Landei, ich fühle mich langsam wie ein Teil dieser Stadt. Schön 🙂

Beim Resselpark angekommen, fiel mir dann das Lied „Big City Life“ von Mattafix ein.

„Take a moment to relax.
Before you do anything rash.
Don’t you wanna know me?
Be a friend of mine.
I’ll share some wisdom with you.“
(Quelle: http://www.azlyrics.com/lyrics/mattafix/bigcitylife.html)

Ja Wien, ich will dich und die Menschen die hier leben noch weiter kennenlernen. 🙂

Nimm mich mit oder Ironie des Schicksals

Nimm mich mit. Eigentlich sollt ich schon längst im Bett liegen, weil der Wecker morgen wieder um 05:50 ungnädig läuten wird. Dann ist mir jedoch vorhin dieses eine Lied eingefallen, über das ich heute mit meiner Cousine gesprochen habe, weil wir irgendwie auf das Konzert zu sprechen gekommen sind. Von 2Raumwohnung. Ich hatte den Text nur noch düster im Kopf, doch die Melodie war ab da Dauerohrwurm. Damdada… damdada… damdada… Also musste ich es mir uuuunbedingt noch vor dem Schlafen gehen anhören. Eh klar. Nachdem mein Blackberry für sowas leider gänzlich ungeeignet ist (wie für fast alles, das nicht mit Schreiben zutun hat), musste der Laptop her. Gesagt getan, Lied gesucht, play gedrückt und beim Refrain einen ausgeprägten Lachflash bekommen.

Dass ich ausgerechnet jetzt auf dieses Lied stoße! Erst so viel später! Hahahahaha 😀
Hach… Es gibt so Lieder… Die passen vom Text her einfach wie die Faust aufs Auge! 😀
In dem Fall wieder einmal auf einen Abschnitt in meiner Vergangenheit. Genauergesagt auf einen Mann. Einen Mann, in den ich mich mal ziemlich verliebt hatte. So richtig Hals über Kopf. Peng. Wahnsinn. Herzklopfen und wow. Der mich regelrecht umgehauen, verblüfft und ziemlich viel in mir ausgelöst hat. Mit dem was er zu mir gesagt hat und wie er zu mir war. Mit dieser irrsinnigen Offenheit und Ehrlichkeit mit der er mir begegnet ist. Diese direkte und total straighte Art. Unbeschreiblich. Obwohl nahezu ein Spielbild meiner selbst. Sodass es teilweise richtig spooky war zwischen uns. Unheimlich. Und unglaublich schräg.

Ja, der gute Mann hat bei mir so einiges ins Rollen gebracht. Mehr, als ich ihm je sagen und zeigen konnte, da er sich dann Hals über Kopf in eine Andere verliebt hat. Ironie des Schicksals. Interessanterweise hat er mir damit nicht das Herz gebrochen, sodass ich ziemlich schnell über die Sache hinweg war. Trotz der intensiven Gefühle. Vermutlich weil er so brutal ehrlich zu mir war. Eine Ehrlichkeit, die ich bis dato noch nie bei einem Mann erlebt hatte. Die ich bis heute maximalst zu schätzen weiß und für die ich ihm immer dankbar sein werde.

Ich glaube, es war vom Schicksal her einfach nicht unsere Bestimmung. Es hat aus irgendeinem Grund nicht sein sollen. So komisch das klingt. Wir sind zu etwas anderem bestimmt. Was auch immer das ist. Vielleicht eine tiefe Freundschaft. Vielleicht eine Seelenverwandtschaft. Vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Keine Ahnung. Ich mach mir da ehrlich gesagt nicht mehr groß den Kopf darüber. Hab ich während unserer Zeit genug. Am Ende meines Lebens werde ich hoffentlich auch auf diese Frage eine Antwort bekommen. Bis dahin grinse ich mich einfach deppat bei diesem Lied. Er würds vielleicht auch tun. 😉


Es regnet nicht nur in der Regenzeit,
es schüttet aus Kübeln nur so runter.
Wie stellst du dir das Wetter vor in Caracas,
das Leben in den Tropen ist viel bunter!
Du, sagst du, ich bin kein Mann für eine Nacht,
ich muss nur immer irre viel verreisen.
Heut hab ich mal drüber nachgedacht, deine Chance ist da,ich kann es dir beweisen.

Nimm mich mit, nimm mich mit, nimm mich mit, Tommyboy
auf das Abenteuer Liebe und so weiter!
Ich kann’s sehn, es wird gehen,
es wird doppelt-dreifach-schön
mit dir als mein Begleiter!

Ich mal mir alle unsere Möglichkeiten aus:
Nordpol, Südpol, Großstadt oder Strand…
am Strand der ganze Sand…
vielleicht lieber doch aufs Land…
bin jedenfalls schon so gespannt.
Mein Hund sieht inzwischen ganz traurig aus,
immer nur drinnen, nie raus aus’m Haus,
immer nur warten, dass das Telefon geht,
und einen auf ne Reise in die Welt einlädt.

Nimm mich mit, nimm mich mit, nimm mich mit, Tommyboy
auf das Abenteuer Liebe und so weiter!
Ich kann’s sehn, es wird gehen, es wird doppelt-dreifach-schön
mit dir, du bist mein Begleiter!

Nimm mich mit, nimm mich mit, nimm mich mit, Tommyboy
auf das Abenteuer Liebe und so weiter!
Ich kann’s sehn, es wird gehen, es wird doppelt-dreifach-schön
mit dir als mein Begleiter!

Geocaching oder wo radle ich denn heute hin?

Geocaching. Eine auf GPS Koordinaten basierende Outdoor-Schatzsuche, mit 2.333.647 aktiven Geocaches und über 6 Millionen GeocacherInnen weltweit (Quelle: http://www.geocaching.com). Über 48.000 Geocaches befinden sich davon in Österreich (Quelle: http://aj-gps.net). Ziel des Spiels: Menschen an besondere Orte führen.

Ein Hobby mit einem irrsinnig hohen Suchtpotential. Kann man es doch nahezu zu jeder Uhrzeit und fast überall ausüben. Am Tag und in der Nacht. Am Heimweg von der Arbeit oder zur Abwechslung im Urlaub. Alleine oder mit Kind und Kegel. Egal auf welchem Kontinent und egal in welchem Land. Geocaches existieren fast überall. Sogar im Weltall ist eine Suche möglich. Wenn man über ausreichend Kleingeld verfügt, um der ISS einen spontanen Besuch abzustatten. 😉

Mein bisher coolstes Geocaching Erlebnis? Der Nachtcache „Alien“ (GC25JV4) gemeinsam mit FreundInnen. Damals noch ohne GPS Gerät und ausschließlich mit Handys, Taschenlampen sowie Proviant ausgestattet, ein echtes Querfeldein-Erlebnis durch den Badner Wald. Und das mitten in der Nacht. Oh was haben wir geflucht und gelacht! 😀

Sowie natürlich der eine Nachmittag auf Naxos. Wo wir bei gefühlten tausend Grad, spontan den Berg mit der verfallenen Höhlen-Kapelle namens „Kaloritsa“ erklommen haben (GC28CBH). Irgendwo im Nirgendwo. Kaum waren wir mit dem Loggen fertig, kam ein älteres Ehepaar ebenso schnaufend oben an. Steirer, wie sich schnell herausstellte. Tja, die Welt ist ein Dorf. Vor allem unter den Geocachern 😉 Und die Aussicht von dort oben, die war Mega! Hätten wir definitiv nicht gehabt, wenn wir uns nicht zwecks des Geocaches da hinauf gequält hätten. 🙂

Aussicht von der Kaloritsa RuineAm liebsten kombiniere ich geocaching mit Sport. Radfahren, mountainbiken oder wandern.
Gestern wars dann endlich soweit. Bei traumhaft schönem Wetter startete ich die erste Geocaching-Radtour 2014. Von Wien gings zuerst nach Vösendorf und von dort weiter nach Hennersdorf, Biedermannsdorf, Laxenburg und Guntramsdorf. 28,51 Kilometer und rund 3,5h später kam ich dann beim vereinbarten Treffpunkt in Guntramsdorf an.

Aktuelle Statistik: 359 Funde seit 14. April 2012. Gefundene Geocaches an diesem Tag: 8. Nicht gefunden: 1, dafür eine intensive Begegnung mit Dornen gehabt. Gehört auch dazu 😉

Hier einige Bilder die auf der letzten Etappe entstanden sind.

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endlich Frühling!

Frühling. Wenn an den ersten, richtig warmen Tagen langsam die Lebensgeister erwachen. Die ersten Blumen zaghaft aus dem Boden sprießen und ihre Knospen öffnen. Die ersten Schneeglöckchen und Krokusse für bunte Flecken auf den Wiesen sorgen. Die Natur mit jedem Tag mehr zum Leben erwacht.

Wenn der Saft in den Bäumen zurückkehrt und man langsam die ersten Anzeichen der Blätter auf den Bäumen erkennen kann. Die ersten Knospen am Kirschbaum, die nur noch darauf warten sich zu öffnen. Als würden auch sie in den Startlöchern stehen. Bereit sein, für dieses neue Jahr.

Wenn in der Morgendämmerung die ersten Vögel zwitschern und du mit der Sonne aufstehst. Der blaue Himmel anfangs noch von Dunst verdeckt ist. Du aber spürst, er wird langsam der Sonne weichen. Ihr Platz machen, damit sie uns die Winterflausen austreibt und uns neue Energie einhaucht. Uns wärmt bis wir wieder lächeln. 🙂

Oh wie ich diese Jahreszeit liiiiebe! Trotz fieser Baum- und Gräserpollen, die mir zwischen April und Juni das Leben erschweren. Vor allem beim Sport. Da ist Laufen und Mountainbiken gleich doppelt so anstrengend. Praktisch für den Trainingseffekt, fürchterlich nervig für mich. Und doch kann ich nicht anders. Muss hinaus. Brauch Bewegung. Frische Luft und Sonne. Mit mindestens 2 Packerl Taschentücher im Gepäck. Obwohl ich auch im Winter halbwegs regelmäßig Laufen gehe – im Frühling ists einfach noch schöner! Und von herumfliegenden Baum- und Gräserpollen lass ich mich doch nicht vom Sport abhalten! Hat beim Wildsau Dirt Run der Gatsch ja auch nicht geschafft. 😀

Umso ironischer, dass ausgerechnet ich, trotz ausgeprägter Pollenallergie so ein Naturfreak bin. Nicht ohne sie sein kann. Sie brauche wie die Luft zum Atmen. Hassliebe? Eher nicht. Eher Kämpfernatur 😉

Auch wenn die Wetterfrösche nur noch zwei Tage Sonnenschein, Wärme und wolkenlosen Himmel vorhersagen. Sich uneinig sind, wie es mit dem Wetter danach weiter geht. Der Frühling ist endlich da. Und er wird vermutlich auch heuer mit mir streiten. Bis er in ein paar Monaten dem Sommer Platz macht und wir uns wie jedes Jahr wieder versöhnen. 🙂

Frühlingsboten